Stahlwerk


aus der Reihe…was macht eigentlich
31. August 2013, 23:53
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rrRoland Rein. Einst Publikumsliebling im Ellenfeld, bodenständig mit Kämpferherz, Führungsspieler mit Hammerschuß. Bei seinem Namen kommt als allererstes immer die Erinnerung an den letzten Saarlandpokalsieg 2003. Sein Torjubel und seine Freude direkt nach Schlusspfiff versöhnten mich sogar mit seinem Wechsel zur SVE. Den zweiten Wechsel zum FC Homburg kann ich ihm leider bis heute nicht verzeihen :-).

Was viele Fußballspieler mal irgendwann leichtfertig versprechen, setzte Roland Rein in die Tat um. 2008 war Schluß mit dem höherklassigen Fußball, die letzten Jahre gehörten seinem Jugend- und Heimatverein SV Grügelborn. Back to the Roots sozusagen und zwar so richtig. Aschenplätze in der Kreisliga, als Spielertrainer. Erfolgreich führte er den Verein in den letzten Jahren bis in die Landesliga. Seit Sommer übernimmt er diesen Job bei der SG St.Wendel. Die SG besteht aus den beiden erfolglosen Vereinen Blau-Weiß und FC St. Wendel. Beide Clubs teilen sich schiedlich friedlich sämtliche Funktionärsjobs und stellen gemeinsam die Mannschaft. Das Fernziel des neuen Vereins ist die Verbandsliga, das Echo der Stadt scheint vielversprechend für dieses Projekt. Roland Rein der 113 Oberliga und 34 Regionalligaspiele für Borussia machte und dabei 21 Tore für die Schwarz-Weissen als Mittelfeldspieler erzielte, scheint auch auf seiner neuen Station wieder Erfolg zu haben. Die SG ist bisher unbesiegt in die Saison gestartet und unterlag gegen den Verbandsligisten Wustweiler nur knapp im Saarlandpokal.

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Athanasios Noutsos – die neue Schaltzentrale?
29. August 2013, 19:57
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Der schlechte Start in die Spielzeit hat vorallem eins aufgezeigt, fehlende Qualität im Offensivspiel. Aktuell steht das Torverhältniss bei 6:6 Toren, somit nur wenig bedingt anders als in den vergangenen Jahren. Besonders im Spielaufbau lag bisher vieles im Argen, Jens Kirchen war der erste Baustein zu mehr Belebung. Athanasios „Saky“ Noutsos gestern verpflichtet, soll der neue Lenker im Mittelfeld werden.

Aufgrund personeller Veränderungen im Kader des SVN Zweibrücken, war der Weg frei für die Verantwortlichen. Der 28 jährige Deutsch-Grieche, der sich selbst als Strassenfussballer bezeichnet, lernte das Fußball ABC aber nicht nur in den Gassen Euskirchens. Er durchlief gleich mehrere namhafte Stationen im Jugenbereich u.a. die von Bayer Leverkusen und des 1.FC Köln´s. In der A-Jugend landete er letztlich in der Kaiserstadt Aachen. Dort begegnete er zum ersten Mal dem Trainer Christian Titz. Sportlich führte ihn aber sein Weg ins Niederrheinische zum damaligen Regionalligisten und Traditionsverein KFC Uerdingen. Immerhin schaffte er es auf 3 Einsätze über 90 Minuten und zu 16 Ein-oder Auswechslungen. Sein Tordebüt gab an der Bremer Brücke in Osnabrück, eines seiner wenigen Spiele über die komplette Distanz. Preussen Münster, Hessen Kassel und der VfB Lübeck folgten jeweils in den Saisons danach. Überall folgten ähnliche Statistiken. Mit 23 konnte der offensive Mittelfeldspieler der sich selbst auf der Zehn am liebsten sieht, schon auf einige Stationen zurückschauen.

Es folgt der Sprung ins Heimatland des Vaters. In Griechenland und Zypern kommt er auf Erst und Zweitligaeinsätze. Was sportlich gut läuft, ist finanziell ein Desaster. „Hauptsächlich bin ich nach Griechenland, weil das erste und zweite Liga war. Die Gehaltszahlungen waren auch gut, aber von zwölf Monaten habe ich nur sieben bekommen“. Da tat es gut das der Kontakt zu seinem ehmaligen A-Jugend Trainer Christian Titz nie abriss. In Homburg sollte er eigentlich der Königstranfer werden, am Ende wurden es 10 Einsätze, auch weil er verletzungsbedingt längere Zeit ausfiel. Statt erneut Regionalliga hieß es nun wieder Oberliga. Unter Peter Rubeck entwickelte sich Noutsos zum Stammspieler und dem Herz des Zweibrücker Offensivspiels. 11 Tore und 5 Vorlagen stehen am Ende in 36 Spielen zu Buche und auch in der bisherigen Regionalligasaison war der 28 jährige gesetzt. Bekam gute Kritiken nach dem Heimspiel gegen den SSV Ulm, wo er mit einem Elfmetertor den 1:0 Sieg sicherte.

Fazit: Mit Noutsos gelingt es dem Verein einen torgefährlichen und spielstarken Spieler zu verpflichten, der mit seinen  28 Jahren sicherlich über genug Erfahrung verfügt um das Team zu führen. In Zweibrücken hat er gezeigt das er Oberliga kann. Allerdings so scheint es sollte man sich nicht an ihn gewöhnen.

  • nennt seinen Hund Diego, wegen Maradona
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Kleines Land, großer Fußball – die Ausstellung
26. August 2013, 18:48
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Borussentrainer Dieter Ferner in Aktion auf dem Veranstaltungsflyer

Borussentrainer Dieter Ferner in Aktion auf dem Veranstaltungsflyer

Im Moment wird man wahrlich zugebombt mit dem 50jährigen Jubiläum der Bundesliga. Egal ob Print, Radio oder TV, keine Sportsendung ohne dieses Thema. Während es in aller Regelmässigkeit die immer selbe Kost ist die man vorgesetzt bekommt, macht diese kleine Ausstellung eine kleine Ausnahme. Ihr Blick richtet sich auf den saarländischen Hintergrund. Sie zeigt die Geschichte des saarländischen Fussballs von 1920 – 1963. Das Landesarchiv stellt dafür einige interessante Dokumente zur Verfügung u.a. von der saarländischen Nationalmannschaft, als auch vom internationalen Saarlandpokal.

Und natürlich ist der größe Teil der Ausstellung den drei Saarclubs und ihrer Bundesligazeit gewidmet. Auf rund 100 Bildern wird man Zeuge besonderer Momente, die zumeist durch Texte oder Dokumente abgerundet werden. Besonders schön für alle Freunde der Statistik, die Aufführung der 80 saarländischen Protakonisten dieser Zeit. Schon bei der heutigen Eröffnung konnte man sehen das diese zu interessanten Diskussionen führt und manch verborgene Geschichte zu Tage fördert.

Die Eröffnungsfeier

Eröffnet wurde die Ausstellung von der Sportministerin und Schirmherrin Monika Bachmann mit einer kurzen Rede, der sich noch eins, zwei Beiträge anschlossen. Interessant wurde es allerdings erst mit der Talkrunde, die vom SR Moderatoren Daniel Scheider geführt wurde. Als Gäste an seiner Seite fanden sich Dieter Ferner, Bernd Franke (Eintracht Braunschweig), Günter Schröder (Borussia Neunkirchen), Wolfgang Seel (Fortuna Düsseldorf) sowie Kulttrainer Uwe Klimaschefski (Homburg/Saarbrücken) ein. Günter Schröder, Verteidiger der Schwarz-Weissen in der ersten Bundesligaära erzählte aus dem Alltag der Borussenprofis, den Trainingslagern vor den Spielen bei der Arbeitskammer in Kirkel.

wunderschönes Bild von Willi Ertz

wunderschönes Bild von Willi Ertz

Von der Nähe zwischen Mannschaft und Fans, dem gemeinsamen Bierchen nach Spielende in der Turnhalle und von der Begeisterung die in der Stadt herrschte. Günter Schröder wirkt dabei heute noch bescheiden wenn er über die damalige Zeit spricht, mit glänzenden Augen und großem Borussenherzen.

Dagegen selten so entspannt hab ich Dieter Ferner bei einem öffentlich Anlass gesehen. Er schien sichtlich Spaß zu haben mit all den anderen einstigen Fußballgrößen von früher zu erzählen. Von seiner Zeit in Chicago wo er amerikanischer Meister wurde und die Fußballgrößen der Zeit traf. Allerdings kamen auch Fragen zur aktuellen Lage des saarländischen Fußballs und sämtliche Gäste waren sich einig das es aus finanziellen Gründen und der Vielzahl an Clubs wohl nicht mehr reichen wird für einen saarländischen Verein in Liga eins. Natürlich kam dann zwangsläufig auch wieder die Frage nach dem FC Saar auf, die aber Dieter Ferner mit dem Verweis auf gewachsene saarländische Traditionsvereine und deren Rivalität, eher mit einem Nein beantwortete. Wolfgang Seel hielt noch einen Appell für die Nachwuchsarbeit und Bernd Franke wusste zu berichten das Paul Breitner eher ein ungeliebter Querkopf in Braunschweig war. Insgesamt eine recht kurzweilige Runde mit vielen Anektoden, aber auch viel Kritik am heutigen Fußball. Ob der Spieltagszersplitterung, des Ausmaßes an Geld wegens oder einfach der Medienlandschaft heutzutage, nur schade das man auch ihnen nicht zuhören wird…logo verein

Als Fazit kann man sagen das die Auftaktveranstaltung durchaus sehr sehenswert war und sich der Tag Urlaub gelohnt hat. In den nächsten Tagen dann, sollen sowohl die Mannschaft des 1.FC Saarbrücken als auch des FC Homburg vorbei schauen. Schön wäre es natürlich auch wenn die aktuelle Borussenmannschaft mal vorbei schauen würde, denn ein bißchen Vereinshistorie soll noch nie geschadet haben, im Gegenteil. Die Ausstellung geht übrigens noch bis zum 07.09. also wer in Neunkirchen weilt oder nur nen Katzensprung entfernt wohnt ruhig vorbeischauen, lohnt sich.

  • der Saarparkcenter sucht übrigens die „Bundesliga Jubiläumself“ fürs Saarland. Abstimmen dafür kann man hier
  • der SR hat auf seiner Onlineseite ebenfalls etwas Bundesligageschichte aufgearbeitet u.a. mit Filmaufnahmen und Bildern hier
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Neuzugang fürs Mittelfeld – Talent Jens Kirchen
22. August 2013, 00:42
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jens kirchenNach den Abgängen von Schwartz und Karaoglan ist der Druck des Handelns sicherlich groß gewesen, zumal der Fehlstart einige grundlegende Schwächen im Kader offenbart. Die Offensive ist de facto kaum vorhanden und die Bank wird wohl auch in diesem Jahr kaum Druck auf die Etablierten ausüben können. Verstärkungen werden dringend gebraucht um nicht eine Saison zu erleben, die einen erneuten Tiefpunkt in der Historie setzt. Dabei helfen dies zu verhindern soll Jens Kirchen.

Der 24jährige Trierer kommt mit einer guten Bilanz ins Ellenfeld, was in dieser Situation nicht ganz unwichtig ist. Mit seiner Erfahrung aus 72 Spielen in Luxembourgs erster Liga, 62 Oberligaspielen und zuletzt drei Regionalligapartien sollte er schnell zu einem Leistungsträger im Team werden. Dabei kann der 24 jährige auch auf Erfahrung im Abstiegskampf verweisen, mit dem SV Mettlach stieg er zu Beginn seiner „Karriere“ ab. Eine Erfahrung auf deren Wiederholung er sicherlich gerne verzichten kann. Beeindruckend ist das er überall sofort zum Stammspieler wurde.

Fußballerisch ausgebildet wurde der beidfüßige, schnelle Offensivspieler der entweder als Außen oder als Mittelstürmer agieren kann im Nachwuchsbereich der Trierer Eintracht. Entdeckt hat ihn der heutige A-Jugendtrainer der SV Elversberg Markus Kneip, er holte den damals 19-Jährigen in die Oberliga zum SV Mettlach. Nach dem Abstieg gings für drei Spielzeiten zum CS Pétange in die erste luxembourgische Liga, was ihm 72 Einsätze einbrachte. Seine Statistik weist allerdings nur 9 Treffer auf, was wohl daran liegt das er zumeist als Aussenbahnspieler eingesetzt wird. Das war auch zuletzt in Zweibrücken nicht anders, wo er zum Stamm der Aufstiegsmannschaft gehörte und von Rubeck bescheinigt bekam das er eine sportlich wichtige Stütze ist.

Dennoch suspendierte ihn besagter Rubeck, der Vorstand stärkte ihm den Rücken mit der Aussage das Jens Kirchen nicht mehr im Trikot des SVN auflaufen wird. Über die Gründe schweigt man sich in Zweibrücken aus. Somit die Chance für Borussia sich einen Spieler zu sichern, der in dieser Saison sicherlich zum Regionalligastammspieler geworden wäre und somit eigentlich fern des Beuteschemas liegt.

  •  …gefunden in einem Blogeintrag

Das Stadion selbst war ansehnlich gefüllt und das Publikum zeigte sich stark engagiert. Direkt hinter uns saß die Mutter vom Mittelstürmer Jens Kirchen, die in Hockey-Mom-Manier jeden Ballkontakt frenetisch feierte, dem Schirigespann jegliches Fachwissen absprach und im Prinzip jede Spielsituation lautstark kommentierte. Der Vorteil war, dass Frau Kirchen dies auf Deutsch und nicht auf Lëtzebuergesch tat, sodass wir alles verstehen konnten.

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Durch die Saison mit Mainz 05
21. August 2013, 17:29
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keine Angst ich hab nicht vor mir in Zukunft den Samstag nachmittag zu versauen. Ich will lediglich mal wieder auf ne recht interessante Geschichte verweisen. MB vom „Spielverlagerung“´s Blog hat ein ambitioniertes Ziel: Ich werde den 1. FSV Mainz 05 durch die Saison begleiten und in unregelmäßig erscheinenden Beiträgen die (Weiter-)Entwicklung des Vereins analysieren. Dabei werde ich allerdings nicht nur taktische Aspekte beleuchten, sondern mich besonders zu Saisonbeginn auch mit Themen wie der Kaderplanung beschäftigen und andere nicht-taktische Inhalte einfließen lassen. mehr

Die ersten zwei Texte dazu sind schon erschienen und wie nicht anders vom meist gelesenen Fußballblog zu erwarten, ist die Geschichte äusserst interessant. Ist Thomas Tuchel doch bekanntlich ein Taktikfuchs, der gerne neue Ideen umsetzt oder mal was ausprobiert.

 

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Sag zum Abschied leise Servus…
20. August 2013, 16:15
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arifJetzt ist er also fix, der Wechsel von Arif Karaoglan zu den Sportfreunden Köllerbach. Damit verliert der Verein zweifellos einen seiner besten Spieler der jüngeren Vergangenheit. Ein Dribbler mit unglaublichen Laufpensum, der mit seiner Spielweise seinen Spaß am Fussball demonstrierte. Nur ein bißchen konnte er nicht, selbst in schwächeren Spielen nahm man ihm ab, alles gegeben zu haben. Einer der keinen Hehl daraus gemacht hat was er gerade dachte und der ganz sicher gerne für diesen Verein gespielt hat.

Das der Wechsel dann wie schon der erste alles andere als geräuschlos ablief und einen schalen Beigeschmack hinterlässt ist schade, aber so ist das wohl nun mal mit Arif. Vielleicht wird er einfach schlecht beraten, vielleicht ist das aber auch sein Kopf der da so tickt keine Ahnung. Irgendwo wird er wohl zwischen den Stühlen gesessen haben. Aber unverständlich erscheint der Wechsel nicht zu sein. Eher die logische Konsequenz für einen der alles auf die eine Karte gesetzt hat.

Mit 16! nach England, mit 17 wieder zurück, mit 20 das Debüt in Liga zwei, mit 22 nochmal der Versuch in der zweiten türkischen Liga und letztlich die Hoffnung vielleicht mit Borussia den richtigen Zug zu erwischen. Nun mit 27 dürfte der Zug Profifußball erledigt sein, die neue Hoffnung eine berufliche Perspektive. Ob Köllerbach diese nun bieten kann oder nicht sei dahin gestellt. Das er der Mannschaft sportlich definitiv fehlen wird, hat der Saisonstart schon gezeigt. Spieler kommen, Spieler gehen so ist das nunmal…Danke und machs gut Arif, dein Fußball wird mir fehlen!

  • 74 Spiele für Borussia Neunkirchen, 20 Tore
  • mit 12 Toren in der Saison 09/10 hatte er entscheidenden Anteil am Klassenerhalt
  • 2010 mit Borussia im Endspiel des Saarlandpokals
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Von der Initiative 2.0 zum WSV 2.0…
14. August 2013, 18:29
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Vor ein paar Wochen hab ich kurz die Initiative 2.0 des Wuppertaler SV vorgestellt. Seit dem ist in der Schwebebahnstadt im Bergischen Land einiges passiert. In einer Gänsehaut Mitgliederversammlung wurden alle Mitglieder der Initiative in Funktionen gewählt. Dabei kamen schon zur Versammlung doppelt soviele Mitglieder wie in den Jahren zuvor.

Es ist schon erstaunlich wie sich Geschichten gleichen. Bei Amtsübernahme konnte auch die Initiative keine Zahlen zur finanziellen Lage finden, zugleich waren die Befürchtungen groß vor den Pandorabüchsen die schon auf ihre Öffnung warteten. Dennoch schaffte man es innerhalb von fünf Wochen einen Etat von 814.000 Euro für den Gesamtverein auf die Beine zu stellen. Seit 1.Juli ist nun die Insolvenz eröffnet. Die Gläubiger des Traditionsvereins WSV hatten bis zum 9. August Gelegenheit, ihre Forderungen gegen den Club beim Insolvenzverwalter anzumelden. Am 6. September finden die erste Gläubigerversammlung und der Berichts- und Prüfungstermin statt. Die Mitgliederzahl konnte seitdem um 10 Prozent erhöht werden, der Verkauf von Dauerkarten hat sich verdreifacht, trotz Oberliga statt Regionalliga. Im ersten Saisonspiel kamen 3000 Zuschauer, in der vergangenen Saison waren es manchmal nur noch knapp 400. Neue Sponsoren wurden gewonnen, Strukturen aufgebaut und das Sponsoring professionalisiert. Vorrangiges Ziel sei es, den WSV im gesellschaftlichen Leben Wuppertals wieder fest zu verankern. Sollte die Insolvenz wie allgemein erwartet vernünftig über die Bühne gebracht werden, dürfte der WSV wieder besseren Zeiten erleben. Ein Beispiel für andere Vereine dürfte es in jedem Falle sein…

Es bringt uns zwar nichts, wenn alle sagen: ,Ihr macht das toll. Aber vielleicht können wir wirklich zeigen, dass es in Wuppertal anders läuft als bei anderen Vereinen. Es ist uns gelungen, ein Managementsystem aufzustellen, das sinnvoll und effizient ist. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt weiter  WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner

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