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Athanasios Noutsos – die neue Schaltzentrale?
29. August 2013, 19:57
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Der schlechte Start in die Spielzeit hat vorallem eins aufgezeigt, fehlende Qualität im Offensivspiel. Aktuell steht das Torverhältniss bei 6:6 Toren, somit nur wenig bedingt anders als in den vergangenen Jahren. Besonders im Spielaufbau lag bisher vieles im Argen, Jens Kirchen war der erste Baustein zu mehr Belebung. Athanasios „Saky“ Noutsos gestern verpflichtet, soll der neue Lenker im Mittelfeld werden.

Aufgrund personeller Veränderungen im Kader des SVN Zweibrücken, war der Weg frei für die Verantwortlichen. Der 28 jährige Deutsch-Grieche, der sich selbst als Strassenfussballer bezeichnet, lernte das Fußball ABC aber nicht nur in den Gassen Euskirchens. Er durchlief gleich mehrere namhafte Stationen im Jugenbereich u.a. die von Bayer Leverkusen und des 1.FC Köln´s. In der A-Jugend landete er letztlich in der Kaiserstadt Aachen. Dort begegnete er zum ersten Mal dem Trainer Christian Titz. Sportlich führte ihn aber sein Weg ins Niederrheinische zum damaligen Regionalligisten und Traditionsverein KFC Uerdingen. Immerhin schaffte er es auf 3 Einsätze über 90 Minuten und zu 16 Ein-oder Auswechslungen. Sein Tordebüt gab an der Bremer Brücke in Osnabrück, eines seiner wenigen Spiele über die komplette Distanz. Preussen Münster, Hessen Kassel und der VfB Lübeck folgten jeweils in den Saisons danach. Überall folgten ähnliche Statistiken. Mit 23 konnte der offensive Mittelfeldspieler der sich selbst auf der Zehn am liebsten sieht, schon auf einige Stationen zurückschauen.

Es folgt der Sprung ins Heimatland des Vaters. In Griechenland und Zypern kommt er auf Erst und Zweitligaeinsätze. Was sportlich gut läuft, ist finanziell ein Desaster. „Hauptsächlich bin ich nach Griechenland, weil das erste und zweite Liga war. Die Gehaltszahlungen waren auch gut, aber von zwölf Monaten habe ich nur sieben bekommen“. Da tat es gut das der Kontakt zu seinem ehmaligen A-Jugend Trainer Christian Titz nie abriss. In Homburg sollte er eigentlich der Königstranfer werden, am Ende wurden es 10 Einsätze, auch weil er verletzungsbedingt längere Zeit ausfiel. Statt erneut Regionalliga hieß es nun wieder Oberliga. Unter Peter Rubeck entwickelte sich Noutsos zum Stammspieler und dem Herz des Zweibrücker Offensivspiels. 11 Tore und 5 Vorlagen stehen am Ende in 36 Spielen zu Buche und auch in der bisherigen Regionalligasaison war der 28 jährige gesetzt. Bekam gute Kritiken nach dem Heimspiel gegen den SSV Ulm, wo er mit einem Elfmetertor den 1:0 Sieg sicherte.

Fazit: Mit Noutsos gelingt es dem Verein einen torgefährlichen und spielstarken Spieler zu verpflichten, der mit seinen  28 Jahren sicherlich über genug Erfahrung verfügt um das Team zu führen. In Zweibrücken hat er gezeigt das er Oberliga kann. Allerdings so scheint es sollte man sich nicht an ihn gewöhnen.

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