Stahlwerk


DFB Pokal? da war doch was…
Jirasek im Tor

Borussentorhüter Jirasek hat den Ball sicher

Am Wochenende startet der DFB-Pokal, einmal mehr ohne den schwarz-weissen Traditionsverein. Aber die Pokalgeschichte auf nationaler Ebene ist eh recht überschaubar und dennoch sicherlich demnächst ein Text Wert. Einen Erfolg aber gab es, den Finaleinzug 1959. Bis heute gilt es als einst der uninteressantesten Finals der Pokalgeschichte. Bild Pokal, Ausriss

Am 27.Dezember 1959 trafen im Kasseler Auestadion der damalige Lackschuhverein ETB Schwarz- Weiss-Essen auf den Arbeiterverein Borussia Neunkirchen. Was nach einer spannenden Paarung klingt, war im Rest von Fußballdeutschland eher ein Gähner. Borussia war zu jener Zeit eher regional eine große Nummer und auch Schwarz-Weiss-Essen schaffte erst vor der Runde wieder den Aufstieg in die Oberliga West. Hinzu kam das damals das Endspiel noch am Jahresende ausgetragen wurde und mit dem 27.Dezember hatte man kein wirklich glückliches Los getroffen. Selbst vom DFB – Vorstand war niemand erschienen. Borussia setzte sich im Halbfinale zu Hause 2:1 gegen den VfR Mannheim durch, der seinerseits damals süddeutscher Pokalsieger war. Das Endspiel war recht schnell eine einseitige Angelegenheit. ETB war nach dem 2:1 Halbfinalsieg gegen den Hamburger SV der Favorit. Beide Teams begannen stürmisch, wollten unbedingt das erste Tor. Besonders Essen tat sich schwer mit der „Ziehharmonika Taktik“ ( Alle vor, Alle zurück) der Borussia. Aber mit der 1:0 Pausenführung für Essen und dem schnellen zweiten Tor war die Partie gelaufen. 5:2 hieß es am Schluß…

Rummel mit dem 1:0...

Rummel mit dem 1:0…

Aufstellung Borussia Neunkirchen: Jirasek – Frisch, Schreier – Leist, Lauck, Harig – Follmann, Meurer, Ernser, Dörrenbächer, Ringel

ein paar Stimmen zum Spiel:

kicker: Die bedenklichsten Schwächen zeigten sich freilich in der Essener Deckung. Obwohl die Neunkirchener wahrhaftig keinen Wundersturm auf dem Feld hatten, mussten es die Essener zulassen, dass die Borussen eine ganze Reihe hübscher Torchancen fabrizierten. Und wenn Dörrenbächer nicht so ein Umstandskrämer gewesen wäre, ja, wenn sein gewaltiger Lattenschuss in der 25. Minute um einige Zentimeter tiefer eingeschlagen hätte – wer weiß wie die Dinge dann gelaufen wären.

kicker: Bleiben wir dem, was in Kassel geschah, in einem Pokal-Endspiel, dass bestenfalls Oberligadurchschnitt besaß und dem zu allem Überfluss auch während der zweiten Hälfte jede Spannung fehlte. (…) Borussia Neunkirchen hatte seine Chancen während der ersten 45 Minuten vertan. Während dieser Phase blies ein überaus starker Wind in den Rücken der Saarländer. Sie nutzten diese Unterstützung zu gefährlichen Schüssen aus dem Hinterhalt.

kicker: Die Neunkirchener zogen im Mittelfeld durch ihre besten drei Spieler, den zähen Harig, den fleißigen Leist und den umsichtigen Meurer, ein Spiel von biderer Handwerklichkeit auf. Das genügte, um zusammen mit dem agilen Follmann, dem wuchtigen Emser, dem allerdings viel zu schwerfälligen Dörrenbächer und dem nicht die erwartete Wirkung erzielenden Ringel die Essener in schwere Bedrängnis zu bringen.

Bernd Oles, der Trainer von Borussia Neunkirchen: „Bei Halbzeit hätten wir 3:1 führen müssen. Dann wäre Ruhe in die Elf gekommen, das Spiel anders gelaufen. Ich verstehe auch nicht, weshalb der Schiedsrichter unser Tor aberkannte. Der dritte Essener Treffer war zudem abseits, und als Lauck wegen seiner Prellung am Fuß ausfiel, war nichts mehr zu machen.“

ETB Abwehrspieler Heinz Ingenbold: „In den letzten 10 Minuten haben wir uns sogar die Frechheit erlauben können, es nur mit dem linken Fuß zu versuchen“

DFB Spielauschuss-Vorsitzender Hans Körfer: „Schwarz-Weiß ist eine Mannschaft mit Zukunft. Welches Tempo diese Jungen vorlegten und wie sie ihre Tore machten! Neunkirchen war zu verspielt, zu umständlich. Sehr gut Küppers. Wenn sich Rummel technisch verbessert, kann er seinen Weg machen.“

Georg Gawliczek, Co-Trainer der Nationalmannschaft unter Sepp Herberger: „Ein Spiel ohne großes Format. Obwohl der Sieg so klar ausfiel, hatte ich in der ersten Halbzeit den Eindruck, dass Essen zu schlagen gewesen wäre. Die Neunkirchener versäumten es, ihre klaren Chancen auszunutzen. Die Essener Mannschaft hat eine prächtige Leistung in der zweiten Hälfte geboten, vor allem in der Spritzigkeit ihres Angriffspiels.“

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Borgard und Klimmt müssen dringend abgelöst werden – Interview mit Carsten (FCS-Blog)
30. Juli 2013, 11:47
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Carsten 3Der FCS-Blog ist einer meiner „Favorite“ Blogs. Das liegt weniger daran das ich die Vorliebe zu Carstens Lieblingsverein teile, sondern vielmehr daran das Carsten das Herz am richtigen Fleck trägt. Nicht nur einmal hat er mir in der Vergangenheit geholfen, wenn es um Infos über ehemalige Saarbrücker Spieler ging. Carsten engagiert sich auch als Fanziner beim „Leuchtturm“, schaut gerne mal über den blau-schwarzen Tellerrand. Und was mir den Blog überaus lesenswert macht, im Gegensatz zu SZ oder SR gibts hier auch mal Kritik am eigenen Verein. Aber lest selbst warum Dieter Ferner dem FC fehlt, Klimmt und Borgard aus dem Amt gehören und das FC Umfeld einmal mehr vom Aufstieg träumt.

Hallo Carsten um eine kleine persönliche Vorstellung wirst du leider nicht herumkommen…

Mein Name ist Carsten, 24 Jahre alt und stamme aus dem westlichen Saarland. Seit ca. 2004/05 habe ich Texte über den 1. FC Saarbrücken geschrieben, damals auch noch als „Ehrenamtler“ für den Liveticker des Vereins und als Forenmod. Im Februar 2006 habe ich das FCSBlog gestartet, 2008 mit einigen anderen das Fanzine „Leuchtturm“ gegründet, das es erstaunlicherweise immer noch gibt! 2009 habe ich aufgrund meines Studiums in Trier das Blog an den Nagel gehängt und mich auf das Fanzine konzentriert und war zwischenzeitlich sogar zum Kolumnenschreiber der Saarbrücker Zeitung geworden. Nach einem Jahr in Frankreich (2011/12) habe ich mal wieder was Neues gebraucht und was Altes ausgegraben: Das FCSBlog, nun als zweite Ausgabe.

Fanzines haben in deutschen Kurven eine lange Tradition, Hefte wie der Übersteiger (St.Pauli) oder der Erwin (Offenbach) konnten viel in ihrer jeweiligen Szene/Kurve mitgestalten. Wie sieht das mit dem Leuchtturm aus, habt ihr einen gewissen Einfluss auf Themen, könnt ihr was bewegen oder haben Hefte heute nicht mehr den Stellenwert früherer Tage?

Ich denke, dass der Leuchtturm in der Anfangseuphorie sicher präsenter war als heute, aber wir suchen auch nicht den Vergleich mit dem Übersteiger oder dem Erwin. Die stammen einerseits aus anderen Fanszenen, andererseits aus einer Zeit, in der das Internet noch nicht sehr verbreitet war. Da hast Du als Fanzine direkt einen anderen Zugang zur Fanszene. Als der Leuchtturm erstmals erschien, war das ja ein bewusster Schritt zurück, da es schon längst gut besuchte Foren gab. Schwierig ist es, dem Leserverhalten zu entsprechen, wo viele nur noch Fotos von Choreographien oder Kurvenvideos auf Youtube interessiert. Viele Fans interessieren sich nicht mehr für das, was „klassische“ Fanzines liefern. Aber auch beim Leuchtturm gibt es immer wieder neuen Stoff, der uns am Leben hält. Derzeit ist das Präsidium ganz ergiebig.

treffendes Bild^^ des Leuchturms

treffendes Bild^^ des Leuchturms

Du hast in sehr jungen Jahren als Blogger angefangen, warum Blog und keine Homepage?

Eine Homepage hatte ich schon, aber da ich irgendwann Texte interessanter fand, als immer die gleichen Fotos aus der gleichen Perspektive online zu stellen. Blogs waren damals so ein Modeding, also hab ich’s ausprobiert.

Warum fehlt Dieter Ferner dem FCS?

Weil dem Verein die Identifikationsfigur abseits des Platzes damit fehlt. Unabhängig vom sportlichen Erfolg war es dieser Wert, der Ferner am Meisten auszeichnete. Und kurzfristig wohl auch das Scouting in der Region – zumindest war das letzte Saison der Fall. Dieses Jahr könnte das besser gelaufen sein.

Das heißt du bist zufrieden mit den Transferaktivitäten?

Auf dem Papier ja, da Schwachstellen der Vorsaison erkannt wurden und auch strategisch gute Transfers, wie der des jungen Deville, getätigt wurden. Aber mit einem generellen Urteil warte ich lieber noch ab, wie der Trainer die neuen auf den Platz schickt.

Luginger ist schon überraschend lange FC Trainer, wie schätzt du seine Arbeit bisher ein?

Mit Höhen und Tiefen. Luginger ist sicher nicht so schlecht, wie ihn manche Fans gerne darstellen. Er hat sich taktisch mehr als einmal neu erfunden, hatte sehr starke Phasen und hat auch den ein oder anderen Spieler zum Durchbruch verholfen. Sein Manko ist: Er ist mit manchen Spielern zu geduldig und muss Fehler sehr oft wiederholen, bis er sie abstellt.fcsblog1

Wie sieht die aktuelle Trainer Diskussion und Stimmungslage rund um den FC aus? (die Frage entstand nach dem Kiel Spiel)

Das sind Reflexe, die schon seit Ewigkeiten in der Fanszene herrschen und sich nie ändern. Von daher bleibe ich noch entspannt. Die Saison ist noch jung.

Warum erscheint das Saarbrücker Umfeld so Aufstiegszuversichtlich?

Einerseits liebt das Saarbrücker Umfeld die Extreme. Es verträgt die Aussicht, nur Mittelmaß zu sein, immer noch nicht. Dann gibt es objektiv gesehen in dieser Saison keine so klar verteilten Rollen in Liga 3 wie noch im Vorjahr. Die Transferpolitik hat da zusätzliche Hoffnungen geschürt.

Ein Verein wie Saarbrücken mit dieser Stadt und dem Bundesland hintendran, warum schafft man es nicht mehr aus den Möglichkeiten zu machen?

Sportlich fehlt die Innovation. Warum sind Mannschaften wie Freiburg oder Mainz heute Bundesligisten? Einerseits waren geduldige Vorstände eine Voraussetzung, andererseits war das stets mit einem konkreten Modell verbunden. Eine bestimmte Art Fußball, ein Scouting, eine Jugendarbeit. Damit wurden andere Wettbewerbsnachteile ausgeglichen. Eine solche Idee fehlt hier – auch weil möglicherweise solchen Ideen nie genügend Zeit gegebenen wurde. Da der Verein zu wenig Geld hat, bleiben also nur noch Stadt und Land, die mit dem Stadion die Chance gehabt hätten, dem Verein zumindest ein Aufholen auf finanzieller Ebene zu ermöglichen. Aber weder die Landesregierung, noch die Stadt Saarbrücken wollten das.

Dauerthema Ludwigspark…erstens wie hast du die Diskussion um das Stadion erlebt und zweitens wie zufrieden bist du mit der Lösund und deren Argumentation?

Einmal bin ich enttäuscht davon, dass die Politik mit eher mäßig glaubwürdigen Aussagen die zur Verfügung gestellte Summe von ursprünglich 28 Mio. Euro auf 16 Mio. Euro gedrückt hat. Mit der Begründung, dass in den 28. Mio. Euro die Kosten für die Parkplätze nicht drin seien – nun redet kein Mensch mehr über die Parkplätze, obwohl die Problematik ja auch bei einer Sanierung erst einmal nicht viel anders sein dürfte. Enttäuscht bin ich aber auch von unserem Präsidium, das anscheinend zwar noch an die eigene Wichtigkeit für die Landespolitik glaubt, aber wohl den Bezug zur Realität verloren hat. Reinhard Klimmt ist jedenfalls kein guter Lobbyist für den Umbau gewesen. Die nun angestrebte Lösung ist angesichts der Vorgeschichte und und den doch nun geringeren Mitteln ganz passabel, da ich den Ludwigspark in seiner Grundform mag. Dass aber die Haupttribünensitzer ihre neuen Plätze bekommen, die meisten Leute im Stehplatzbereich aber nicht mal ein Dach, ist dann wieder peinlich.

Mit dem Präsidium scheinst du im allgemeinen nicht so zufrieden. Was hat es mit Borgard und Klimmt auf sich, weil du täglich vermeldest ob sie noch im Amt sind?

Borgard und Klimmt müssen dringend abgelöst werden. Borgard war zunächst der “Zufallspräsident”, der uns bei seiner Premiere mit der Einlassung überraschte, dass er am Morgen “noch nicht geahnt hätte” am Abend Präsident zu werden. Mittlerweile bemitleide ich ihn nicht mehr, da er zu sehr die Angewohnheit übernommen hat, Fehler anderen zuzuweisen. Paradebeispiel Schalke-Spiel: Borgard wiegelt die Schuldfrage stets noch auf den Caterer ab. Und das vollmundig angekündigte Afrika-Projekt wird von Borgard stets mit der Bemerkung “Da ist das Fanprojekt zuständig” abgetan. Wobei – wie nun rauskam – der Verein und weniger Innwurf das Projekt unterstützt. Wie soll jemand Verantwortung tragen, wenn er sie doch so offensichtlich stets anderen aufbürdet? Klimmt hat sich hingegen als Retter des Vereins verdient gemacht. Aber gerade in den letzten Jahren hat er sich einerseits schuldig gemacht, dass er als Aufsichtsratschef nicht gegen den zu großen Einfluss von Victor’s rechtzeitig eingeschritten ist. Ein großer Spaß war der Bericht des Aufsichtsrats bei der letzten Mitgliederversammlung. In keinem einzigen Satz wurde wirklich klar gesagt, was der AR das Jahr über getan hat.

Wenn morgen jemand auf dich zukommen würde, mit dem Anliegen selbst ein Blog zu machen und dich um Rat fragen würde. Was wären deine Tips?

1. Schreib. 2. Schreib über etwas, was Dich wirklich interessiert. Und nicht nur, weil es relevant ist. 3. Sei nicht enttäuscht, wenn nur wenige Kommentare kommen. Schreib trotzdem weiter. 4. Es ist besser, selbst irgendwas furchtbar schlecht zu machen, statt andere zu kopieren.

Wohin entwickelt sich der FCS Blog in Zukunft? Wirds Neuerungen geben oder bestimmte Schwerpunkte…?

Erst einmal wird es zwei Monate eher ruhig zugehen, da ich nicht vor Ort sein werde. Das Übergangsprogramm mit den Vorberichten und dem ein oder anderen Beitrag zu Aktualität wird bleiben. Sonst habe ich noch die ein oder andere Idee, aber das Blog wird sich treu bleiben. Ich würde es nur gerne schaffen, mal mehr Videos einzubinden.

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10 Jahre „on the Dorf“…die Jubiläumstour hat begonnen
29. Juli 2013, 17:12
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Startaufstellung

Startaufstellung

Idar-Oberstein zum Auftakt, war gleich ein ordentliches Brett für die Mannschaft. Dieter Ferner entschied sich für die konservative Lösung. Vertrautes System, vertraute Besetzung, soweit das möglich war. Borussia versuchte von Beginn an die Kontrolle über das Spiel zu bekommen und Angriffe aufzubauen. Gerade in der Anfangsphase hatte man leicht die Nase vorn und agierte etwas dominanter. Dennoch fiel die Führung etwas aus heiterem Himmel. Mehmedovic trat einen Freistoß aus halbrechter Position mitten ins Gewühl und Hajdarovic war mit der Hacke der schnellste. Das 1:0 sollte der Mannschaft etwas Auftrieb geben, zumal die Gäste jetzt mehr tun mussten.

Idar-Oberstein hatte aber mit Christoph Schmell den mit Abstand besten Mann auf dem Platz. Der defensive Mittelfeldspieler war die Schaltstation im Spiel der Hunsrücker. Ob defensiv oder offensiv war er der entscheidende Mann, der sich immer wieder der Bewachung entziehen konnte. Entsprechend schaffte er es immer wieder seine Mitspieler in Position zu bringen, unterstützt auch durch die nicht immer sattelfeste Abwehr der Borussia. So bekam Oberstein nun mehr Spielanteile und konnte sich einige Chancen kreieren. Der Ausgleich war eigentlich nur eine Frage der Zeit und zu dem Zeitpunkt mehr als verdient. Oberstein überzeugte einfach durch die bessere Spielanlage. Zehn Minuten nach der Halbzeit brachte Christoph Lawnik einen Freistoß vor das Tor, wo Schmell aus kurzer Distanz einköpfen konnte. Nun entwickelte sich eine kurzweilige Partie. I/O musste dem Tempo bei dieser Hitze Tribut zollen und die Einwechslungen von Marino und Schwartz, mit den entsprechenden Umstellungen schafften es noch einmal Belebung in die Borussenoffensive zu bringen. So hatte Hajdarovic nochmal eine große Möglichkeit als die Abwehr einen hohen Ball falsch einschätzte, aber mit dem direkten Schußversuch wählte er wohl die falsche Entscheidung. Herausheben muss man sicherlich auch den schönen Pass vom Marino, wo er den Ball schön durch die Schnittstelle steckt, auch wenn die Situation wegen Abseits? abgepfiffen wurde.

Aufstellung in der Schlußphase

Aufstellung in der Schlußphase

  • Letztlich aufgrund des Engagements sicherlich ein verdienter Punkt, aber vor Dieter Ferner und seinen Mannen dürfte noch ein Arsch voll Arbeit liegen. Gerade was die Gefährlichkeit nach vorne betrifft, bedarf es unbedingt einer enormen Steigerung. Denn bis auf den Freistoß zur Führung waren auch die Standards eher weniger optimal.
  • die Ausgangssituation für das Völklingenspiel dürfte dennoch recht gut sein. Dieter Ferner hat noch einige Stellschrauben an denen er drehen kann, auch vom Kader her. Dazu liegt der Druck bei den Gastgebern und allzuviel Geduld wird das ebenfalls sehr kritische Publikum in Völklingen sicherlich nicht mit seiner Mannschaft haben. Vielleicht schaffen wir Neinkeijer ja mal wieder ein Saarspiel zu einem Heimspiel zu machen…
  •  etwas verwundert war ich über den Eintrittspreis. 6 Euro, ist die Erhöhung wieder zuückgenommen wurden oder lief da einfach was falsch?
  • Pascal Fuhr letzte Saison noch A-Jugend und zweite Mannschaftsspieler im Ellenfeld, gehörte dem Oberligakader der Gäste an.
  • auch auf der Tribüne waren mit Matthias Krauß, Michael Miessemer, Jerry Groß und Phillip Persch einige Ex-Borussen zufinden.
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Borussia und die saarländische Nationalmannschaft…

Das Saarland umgibt eine besondere Geschichte, die auch vor dem Fußball nicht halt macht. 1948 gründet ein Sportjournalist in dem kleinen Örtchen Sulzbach einen Fußballverband. Der Redakteur hieß Hermann Neuberger. Sein „saarländischer Fußballbund“ tritt ab 1950 mit einer eigenen Nationalmannschaft an. Sie vertritt das (teil-) autonome Saarland. Während ein Großteil der Spieler vom 1.FC Saarbrücken gestellt werden, finden nur wenige Schwarz-Weisse den Weg ins hellblaue Trikot des Saarlands.

Foto: Ferdi Hartung

Foto: Ferdi Hartung


19 Länderspiele machte die saarländische Nationalmannschaft, wenige davon spektakulär. Zumeist waren es Freundschaftsspiele gegen B-Mannschaften aus den benachbarten Ländern. Der Krieg hinterließ seine Spuren auch im Fußball, so verwundert es kaum das der erste Gegner die neutrale Schweiz war. 5:3 konnte das Team von Trainer Auguste Jordan gewinnen. Nur vier von 11 Spielern kamen nicht vom 1.FC Saarbrücken. Mit Ewald Follmann, Erich Leibenguth, und Karl Schirra standen lediglich drei Borussen im Team. War Borussia vor dem Krieg noch unumstritten der beste Club des Saargebiets, hatte der 1.FC Saarbrücken Anfang der Fünfziger die Nase vorn. Vielleicht auch weil man beim 1.FC Saarbrücken zu jener Zeit mit eben Auguste Jordan einen französischen Trainer hatte. In Zeiten als das Saarland Protektorat Frankreichs war sicherlich eine förderliche Entscheidung.

Während Jordan also mit dem 1.FC Saarbrücken 1952 im Finale um die deutsche Meisterschaft spielte und damit bis heute den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte, war Borussia froh wieder so zu heißen. Obwohl Neunkirchen sicherlich keine schlechte Mannschaft hatte, war der 1.FC Saarbrücken in jenen Tagen nen Tick besser. Dennoch gab es auch in jener Zeit die besonderen Spieler im Ellenfeld. Erich Leibenguth zum Beispiel: Der Stürmer aus Wellesweiler kehrte nach dem Krieg in seine saarländische Heimat zurück und schloß sich der Borussia an. 1947/48 spielt er seine beste Saison im Ellenfeld. In 20 von 26 Spielen macht der von Sepp Herberger während des Kriegs zum Sichtungslehrgang eingeladene 39 Tore. Ein Jahr später schießt er den Verein in der „Ehrenliga“ (eine Saarlandliga unter französischem Einfluss) souverän zum Meister. Aufsteigen in die französische Division II durfte der Verein dennoch nicht. Als Borussia 1951 ins deutsche Ligensystem zurückkehren darf ist Leibenguth mittlerweile 32. Es wird seine letzte Saison in der Oberliga. Von 1950 – 1952 macht Leibenguth  5 Spiele in der saarländischen Nationalmannschaft. Er tritt mit 5 Treffern zu jener Zeit als Rekordtorschütze ab.

Die Jugend rückt nach

WM Qualifikationsspiel 1954

WM Qualifikationsspiel 1954

Schon in den letzten Saison´s von Erich Leibenguth spielt neben ihm mit Gerhard Siedl ein vielversprechendes Talent. Siedl der schon 1948/49 für ein Jahr das Trikot mit dem „B“ trug, kehrte 1951 aus seiner Heimat München ein zweites Mal nach Neunkirchen zurück. In der Abschiedssaison von Leibenguth wird Siedl mit 27 Toren Torschützenkönig des VfB. Gerhard Siedl ist neben Karl Schirra einer von zwei Borussen die an einem WM Qualifikationsspiel teilnehmen dürfen. Denn wie die Geschichte manchmal so will, durfte das Saarland als FIFA Mitglied an der WM Qualifikation für die Schweiz ´54 teilnehmen und ausgerechnet Deutschland war einer der beiden Gegner. Die beiden Borussen durften allerdings nur im ersten Spiel in Norwegen teilnehmen. Das Saarland startete mit einem 3:2 Sieg in die Qualifikation, den entscheidenden dritten Treffer machte Gerhard Siedl. Die restlichen Spiele liefen ohne Neunkircher Beteiligung und blieben zwangsläufig ohne Sieg^^. Zwei mal verlor man gegen Deutschland, in Stuttgart 3:0, in Saarbrücken vor 50.000 Zuschauern 1:3. Gegen Norwegen schaffte man ebenfalls im Ludwigspark ein 0:0.Letztes-Tor1k

Siedl hingegen wechselte mit Schirra in den Ludwigspark, später zog es den Müncher noch weiter nach Karlsruhe und zu seinem Heimatverein FC Bayern. Mit beiden wurde er DFB-Pokalsieger und sogar noch 6 mal deutscher Nationalspieler. Erst nach der WM Quali setzte Trainer Helmut Schön (seit 1952) wieder vermehrt auf Spieler aus Neunkirchen. Vielleicht auch weil Borussia ab Mitte der Fünfziger wieder auf Augenhöhe spielt und mit den ausgehenden Jahrzehnt und dem Beginn der Sechziger Jahre wieder die normale Hackordnung an die Saar zurückkehrt. Heute unvorstellbar, damals Realität. Die meisten derer die jetzt aufgeführt werden, hätten wohl einige Einsätze mehr, hätte es die saarländische Nationalmannschaft länger als 6 Jahre gegeben.

alle Spieler der Borussia die für die saarländische Nationalmannschaft aufliefen…

  • Gerhard Siedl – Stürmer in der Saison 48/49 und nochmals 1951 – 1953, Torschützenkönig der Oberliga 1952 (27 Treffer), 5 Einsätze, 3 Tore
  • Ewald Follmann – Spieler des DFB-Pokalfinals 1959, 3 Einsätze 1 Tor
  • Werner Emser – Spieler des DFB-Pokalfinals, 1959, 3 Einsätze 1 Tor
  • Hans Bild – Stürmer von 1946 – 1952, 2 Einsätze
  • Erwin Strempel – Torhüter von 1955 – 1959, 2 Einsätze
  • Karl Schirra – Linksaussen von 1949 – 1953, verstarb 2010 in Waldmohr, 2 Einsätze
  • Gerd Lauck – Spieler des DFB-Pokalfinals 1959, 5 Einsätze
  • Erich Leibenguth – Stürmer von 1945 – 1952, 65 Spiele/62 Tore, Oberligatorschützenkönig 1948, 5 Einsätze, 5 Tore
  • Willi Sippel – Verteidiger von 1953 – 1956, 4 Einsätze
  • Ringel Karl –  Stürmer von 1953 – 1965, 244 Oberligaspiele/107 Tore, 27 Regionalligaspiele/9 Tore, 1 Bundesligaspiel, 1 DFB Nationalmannschaftsspiel, Spieler des DFB-Pokalfinals 1959, 2 Einsätze saarl. Nationalmannschaft, 3 Tore
  • Vladislav Jirasek – Torwart des DFB-Pokalfinals 1959, 1 Einsatz
  • Erwin Wilhelm – 1950 – 1952 Mittelfeldspieler, 1 Einsatz
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Kader Special…Sommer 2013/14
23. Juli 2013, 16:39
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MannschaftIn wenigen Tagen steht der Saisonauftakt an. Zeit mal auf die vergangene Transferperiode zurückzuschauen und einen Blick auf den kommenden Kader zu werfen. Was war das wieder für ein Sommer. Erst wird öffentlich das der Vorstand keinen Plan hat, dann das man kein Geld hat. Zwischendurch das der Trainer kein Bock mehr hat und am Ende beweist sich das sich kaum einer zeigt der das zu verantworten hat. Was wurde der Odssett Cup gefordert und gefeiert, nur gesehen hat man die Verantwortlichen nicht, aber auch das ist keine neue Erfahrung in den letzten Wochen und Monaten. Ich würde nach dem Erlebniss Salmrohr keine Garantie abgeben das Dieter Ferner zur Winterpause noch Trainer ist und nein ich kann es ihm nicht mal verübeln…Einmal mehr hat sich der Verein in der Öffentlichkeit bloß gestellt, deutlich gemacht das ihm sportliche Kompetenz abgeht. Nein nicht nur Herr Bach ist für die vielleicht schwächste Borussenmannschaft aller Zeiten verantwortlich, verantwortlich sind auch die, die hinter den Kulissen für die Möglichkeiten eines Herrn Bachs verantwortlich sind. Spätestens nach diesem Sommer sollten endlich mal Konsequenzen gezogen werden, will man wirklich noch ernst genommen werden bei seinen Aussagen.

Tor: Thomas Wiener (27), Sebastien Flauss (23)

Im Tor hat sich nichts getan, zwar war wohl Enver Marina groß im Gespräch, letztlich wird man aber mit der selben Besetzung in die neue Saison gehen. Ob die Hierarchie aber auch die selbe bleibt, ist aktuell wohl eher fraglich. Wiener hat als Nummer eins sicherlich nicht enttäuscht, konnte aber durch die ungewisse Vertragssituation nicht von Anfang an mit der Mannschaft trainieren. Sein Konkurrent Flauss hingegen konnte die ersten Testspiele bestreiten und sich als Rückhalt gegen Saarbrücken auszeichnen. Dennoch würde ich sagen liegen beide Torhüter auf einem Level. Flauss ist der attraktivere Flieger, kann Fußball spielen und überzeugt vorallem durch Reflexe. Wiener hingegen ordnet seine Hintermannschaft lautstark und zeigt mehr seine Torhüterspezifische Ausbildung und gefällt mir in der Spieleröffnung besser.

Rechtsverteidiger: Tim Schwartz (26), Abdul Kizmaz (21), Tim Cullmann (22)

So richtig klar ist die Position noch nicht. Im Testspiel in Klarenthal spielte Schwartz auf rechts, auch beim Odsset Cup in Salmrohr gegen die Hausherren war Schwartz auf rechts im Einsatz. Im zweiten Spiel war Abdul Kizmaz dafür zuständig. Eigentlich muß man sagen das beide nicht die Optimalbesetzung sind. Kizmaz ist offensiv sicherlich besser aufgehoben, obwohl er seine Sache gut gemacht hat gegen Saarbrücken II. Schwartz im zweiten Spiel als Brückenspieler zwischen 6 und 10 wesentlich stärker, wäre eigentlich auch verschenktes Kapital auf hinten rechts. Vorallem aber gäbe es mit Ömeroglu eine zusätzliche Alternative…Tim Cullmann fällt ja leider verletzungsbedingt länger aus

Innenverteidiger: Benjamin Ludwig (24), Alpan Ömeroglu (17),

Beim Odsset Cup durfte Alen Ejupovic im ersten Spiel als rechter Innenverteidiger ran und machte seine Sache recht unspektakulär solide. Im zweiten Spiel durfte Ömeroglu ran, der junge Türke wirkte trotz seiner 17 Jahre schon sehr abgeklärt, zweikampfstark. Ehrlich gesagt ist die Verteidigung im gesamten das kleinste Problem, Alternativen sind da. Als linker Innenverteidiger war Ludwig gesetzt, dürfte auch am Samstag auf dem Platz stehen.

Linksverteidiger: Benny Früh (26), Abdul Kizmaz (21), Tim Cullmann (22)

Benny Früh ist wie Benjamin Ludwig gesetzt. Früh ist defintiv eine Klassetransfer. Defensiv richtig stark, setzt er offensiv Akzente, versucht sich immer wieder als Spieleröffner und marschiert an der Linie. Wird sicherlich schnell zum Liebling im Ellenfeld. Über links kamen sowohl Salmrohr als auch der FCS II zu keiner einzigen Chance. Dazu ist er schon der Kapitän der Mannschaft und tritt auch so auf dem Platz auf. Theoretisch könnte auch Abdul die Position spielen, dürfte aber dann nur bei einem Ausfall passieren. Ebenfalls eine mögliche Alternative wäre Tim Cullmann.

defensives Mittelfeld: Raffaele Marino (20), Tim Schwartz (26), Armend Haliti (24), Mersad Mehmedovic (26)

In Ferners 4-4-2 System kommt besonders den beiden defensiven Sechsern eine wichtige Rolle zu. Denn sowohl im Offensiv als auch im Defensivspiel gibt es eine klare Marschroute. Während im Angriffsspiel einer der beiden sich nach vorne einschaltet und schon fast als Zehner agiert, lässt sich bei Ballbesitz des Gegners einer zusätzlich in die Viererkette fallen. Womit man die Räume deutlich enger macht und den Gegner im Idealfall doppeln kann. Ausserdem haben beide Sechser den Auftrag an der Aussenlinie Überzahl zu schaffen. Bisher immer in defensiver Funktion habe ich Raffaele Marino gesehen. Eigentlich ja nicht seine Wunschposition, aber als junger Spieler wird man kaum Ansprüche stellen können. Ich fand ihn sehr bemüht, aber er tauchte in der Regel etwas unter. Würde zumindest bei mir nicht in der Startaufstellung spielen, mal gespannt wie Herr Ferner mit den vielen Alternativen am Ende entscheidet. Bei mir gesetzt wäre Schwartz, der den offensiven Part neben Marino einnahm. Sehr engagiert wirkte, viel lief und versuchte in die Zweikämpfe zu kommen. Man merkt ihm seine Erfahrung an, trotzdem war nicht zu übersehen das er noch nicht ganz fit ist, seinen Rhytmus noch nicht gefunden hat. Wäre aber auch verwunderlich wenn. Im anderen Spiel des Tages übernahm Armend Haliti die Rolle sehr offensiv, dennoch gab es am Ende der 45 Minuten keine wirkliche Borussenchance zu verzeichnen. Was nicht unbedingt an ihm lag, Salmrohr war halt einfach eine Klasse besser und hätten sie nicht nen Gang runtergeschalten, dann hätte das auch bös ins Auge gehen können. Von daher fällt hier eine Einschätzung schwer, aber auch er kann mit etwas Erfahrung wuchern. Mersad Mehmedovic spielte defensiv gegen Salmrohr, wirkte abgeklärt und machte mit Früh und Ludwig seine Seite dicht. So gesehen würde ich Schwartz zusammen mit Mehmedovic spielen lassen, aber ich bin mir sicher das es nicht so kommen wird :-).Auf jeden Fall kann Dieter Ferner hier aus dem Vollen schöpfen…

Rechtes Mittelfeld: Anthony Weston (19), Yacine Hedjilen (22), Tim Cullmann (22), Abdul Kizmaz (21), Emir Ljubijankic (21)

Hier scheint es aktuell so als würden Hedjilen und Weston diese Position unter sich ausmachen. Wobei die große Zahl der Alternativen daran liegt das eigentlich alle auf beiden Seiten spielen können. Wechsel der Seiten gehört beim Fußball nun mal zum Reportaire. Hedjilen hat mir in Salmrohr überhaupt nicht gefallen, irgendwie fehlte mir da der Zweikampfwille. Weston wirkte da schon etwas agiler und trotz seinem jungen Alters schon recht sicher. Vorallem merkt man das er wirkliche gute Veranlagungen mitbringt. Wäre mein Kandidat für meine Startelf. Grundsätzlich fehlt aber durch die Reihe die Erfahrung. Klar ein Cullmann hat sie, aber er wird erstmal Zeit brauchen. Kizmaz ist immer noch sehr schwankend in seiner Leistung, fand ihn am Wochenende als Stürmer recht blass, als Verteidiger gefiel er mir deutlich besser. Ob er also auf der Seite nochmal so schnell zum Einsatz kommt, mal gespannt. Das er im Team sein wird, dafür spricht schon das er sämtliche Standards trat.

Linkes Mittelfeld : Emir Ljubijankic (21), Yacine Hedjilen (22), Phillip Kuhnen

Definitiv eine Problemzone im Team. Emir Ljubijankic ist schwankend, den Nachweis das er Oberliga kann, konnte er bisher nicht antreten, vorallem die Defensive geht ihm ein bißchen ab. Hedjilen hat mir im Zusammenspiel mit Früh als rechtem Verteidiger eigentlich besser gefallen, aber auch hier fehlt noch der Nachweis, zumal er nicht in Form wirkt. Phillip Kuhnen hab ich noch nicht spielen sehen, von daher keine Wertung.

Zentrales Mittelfeld: Tim Schwartz (26), Raffaele Marino(20), Yacine Hedjilen (22)

Eigentlich relativ uninteressant der Blick, da es die Position aktuell so in der Taktik gar nicht gibt. Tim Schwartz könnte, dürfte aber wohl kaum in den Genuss kommen die Position zu spielen. Dafür dürfte er in der Defensive zu wichtig sein. Raffaele Marino könnte auch in der Position spielen, dürfte aber kaum Chancen haben. Hedjilen ist da glaub ich neben Kizmaz der gefragtere Mann, insgesamt aber auch hier eine Problemzone, aber das gilt wohl zugleich für die gesamte Offensive.

Sturm: Nazif Hajdarovic (28), Anthony Weston (19), Francesco Laino (23)

Zuletzt konnte man deutlich Hinweise sehen das es wohl in Zukunft zwei feste Stürmer gibt. Hajdarovic dürfte unbestreitbar Stammspieler sein, immerhin ist er auch in einer schwächeren Saison für 10-15 Tore gut. Neben ihm aber wirds schon schwierig. Laino gefiel mir bisher gar nicht. Kizmaz wurde in Salmrohr ebenfalls im Sturm eingesetzt, blieb ebenfalls blass. Anthony Weston kam vorzugsweise auf rechts zum Zug, also nicht in der direkten Spitze was dafür spricht das Ferner ihn aktuell nicht dort sieht.

Fazit: Die Defensive wird auch in dieser Saison unbestreitbar der stärkere Mannschaftsteil sein. Sicherlich insgesamt gesehen gehört der Mannschaftsteil in die obere Tabellenhälfte. Die Offensive dagegen mit bloß zwei erfahrenen Spielern aktuell, dürfte das große Problemkind werden. Das der Kader noch immer nicht vollständig ist macht die Aufgabe nicht einfacher. Dieter Ferner hat defensiv sicherlich einige Möglichkeiten, nach vorne aber sind ihm die Hände gebunden. Denn nicht jeder Spieler der in einem Oberligakader steht, hat zwangsläufig das Können dafür. Für die obere Tabellenhälfte müsste schon alles passen und selbst dann müsste wohl zugleich die Konkurrenz mitspielen. Abstiegskampf wie von einigen vorausgesehen ist sicherlich möglich, gerade bei dem Auftaktprogramm kann man sich im Herbst schnell in bösen Schwierigkeiten wiederfinden. Dennoch hoffe ich das man dank der Abwehr gegen Mannschaften wie Roßbach, Waldalgesheim oder Pfeddersheim mithalten kann.

Eins ist aber auch Fakt, die Mannschaft kann ganz sicher nichts für diese Situation und genau deshalb sollte auftretender Frust nicht an jener ausgelassen werden. Was die Mannschaft braucht ist den Rückhalt und die Unterstützung der Zuschauer und Fans gerade dann wenn es schwierig wird. Und das es bei einer solch unerfahrenen und jungen Mannschaft schwierig wird, steht wohl außer Frage.

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Neuzugänge Philipp Kuhnen und Alpcan Ömeroglu…
19. Juli 2013, 14:51
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Digital CameraAuf das Transfergeschehen dieses Sommers, werde ich sicherlich nochmal ausführlich zurückkommen. Aber es fehlen noch immer zwei Neuzugänge bei den Vorstellungen. Da wäre der gestern verpflichtete Philipp Kuhnen. 24 Jahre alt ein Saarbrücker Junge, stieg mehrmals mit Saar 05 auf, spielte dann ua. auch für den SV Schafbrücke in der Kreisliga A. Zuletzt für den ATSV Saarbrücken in der Landesliga Süd. Die Statistik zeigt 6 Tore.

Philipp Kuhnen ist sicherlich ein überraschender Transfer, den Gegebenheiten angepasst und genau deshalb wirkt es ein bißchen wie ein Verlegenheitstransfer. Mit 24 Landesliga ist wohl nicht unbedingt das klassische Anforderungsprofil eines Oberligaclubs. Aber Angesichts der Tatsache das in anderthalb Wochen Saisonstart ist und der Kader noch einige Defizite aufweist, dürften die Veranwortlichen so langsam unter Handlungsdruck geraten. Was vorallem für den Transfer sprach kann man dem Pressetext entnehmen, Kuhnen soll ein flexibler Offensivallrounder sein. Sicherlich eine sinnvolle Überlegung bei einem kleinen Kader. Dazu hat man ihn schon einige Zeit mit der Mannschaft trainieren lassen und in Testspielen ausprobiert. Dennoch fehlt mir der Glaube das es den Transfer bei mehr Alternativen auf dem Markt auch gegeben hätte. Kuhnen kann die Mannschaft sicherlich in der Breite ergänzen, das er sie deutlich stärker macht dürfte zu bezweifeln sein. Somit bleibt es dabei das mit der Verletzung von Cullmann und einem möglichen Wechsel von Karaoglan, lediglich Hajdarovic und Kizmaz in der Offensive Erfahrung mitbringen.

Anders liegt der Fall von Alpcan Ömeroglu. Der 17jährige Türke kommt von der A – Jugend des 1.FC Saarbrücken. Vorallem in der Hinrunde machte er einige Spiele in der Regionalliga Südwest, in der Rückrunde wurde er kaum noch berücksichtigt. Aus welchem Grund auch immer. Dieter Ferner bescheinigt ihm „großes Potenzial“. Mit 1,84 m bringt er zwar nur eine durchschnittliche Größe als Innenverteidiger mit, die allerdings durch gutes Kopfballspiel wieder ausgeglichen wird. Seine zweite Stärke die Schnelligkeit dürfte ihn besonders für seine Alternativposition interessant machen. Dank starkem rechten Fuß kann er eben auch rechter Verteidiger. Dazu kommt das er die Saarbrücker Nachwuchsabteilung recht lange durchlaufen hat, somit wahrscheinlich gut geschult sein dürfte. Theoretisch wäre er sogar noch ein Spieler für die A-Jugend, aber aktuell bekommt er reichlich Einsatzzeit in der Ersten. Das dürfte auch so bleiben, denn als Back up für die Abwehr dürfte er eine der ersten Alternativen für Dieter Ferner sein. Insofern macht der Transfer auch für den Spieler Sinn. Vielleicht macht ja der Oddset Cup schlauer…allerdings leite ich aus dem Pressetext ab, das der Spieler nur einen Ein-Jahres Vertrag unterschrieben hat. Ein Transfer für die Zukunft sieht wohl anders aus…bei einer guten Saison dürfte er schnell weiterziehen. Ob in dem Fall Borussia auch eine Ausbildungsentschädigung kassieren würde? .

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Und dann Ihre Kutten mit den Emblemen – Interview mit Frank Ehrmantraut
17. Juli 2013, 18:59
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Weiter gehts in der Reihe „Interviews mit Borussen“, diesmal Frank Ehrmantraut über Brüssel, warum ihm Neunkirchen fehlt und warum Borussia sein Verein wurde…mir bleibt nur „Danke“ zu sagen…

Hallo Frank, du wohnst seit einigen Monaten berufsbedingt in Belgien. Wie lebts sich´s im Pommesparadies, so ganz ohne Schwenker und saarländische Gewohnheiten. Schon eingelebt?

Hallo Nicky, vielen Dank erstmal für die Nachfrage nach einem Interview, freut mich. Du hast Recht, seit einigen Monaten lebe ich in Brüssel, und da lebt es sich tatsächlich sehr gut. Die Leute sind sehr offen, was wohl am komplett internationalen Flair liegt und ich habe das Gefühl, irgendwie sehen das alle unheimlich entspannt hier in Bruxelles/Brussels. Da liegt es nahe, das ich mich schon größtenteils eingelebt habe. Frag mich nicht was, aber diese Stadt hat irgendetwas Positives. Sie ist gewöhnungsbedürftig, da so vielfältig und durcheinander, doch nach kurzer Zeit lernt man das zu schätzen. Und ich kann Dir ohne weiteres eine Bude empfehlen, die tatsächlich phänomenale Pommes serviert. Die Besten in Bruxelles, in Belgien und damit selbstverständlich auch auf der ganzen Welt.Skyline-Bruessel-a18069595

Brüssel ist der Sitz der Europäischen Union und der NATO. Wie wirkts sich das auf die Stadt aus und vorallem wie wirkt sich das im Alltag aus? Ist Brüssel teuer, eine typisch belgische Stadt und gibts Klischees über Belgier?

Gerade EU und Co. machen das internationale Flair aus, was wie schon gesagt liebenswert ist. Erschlagen wirst Du zuerst mal vom Verkehr, die Stadt ist voller Autos. Aber auch hier für mich bemerkenswert, die Gelassenheit, die im Stau mitgebracht wird. Klar ist Bruxelles teuer, aber gar kein Vergleich zu den überteuerten Siedlungen London oder Paris. Achtung! Klischees über Belgier kann es keine geben, denn entweder bist Du Wallone oder Flame, so einfach ist das. Dazwischen gibt es nix.

Kann einem Neunkirchen fehlen?

Nichtsdestotrotz kann, nein muß einem Neunkirchen fehlen. Auf einen Schwenker freue ich mich jetzt schon bei meinem nächsten Heimatbesuch. Unlängst kam ich zum Wochenendbesuch in die Heimat und fuhr nach der Ankunft an einem wettergrauen Vorabend durch die Innenstadt. Da war ich schon erstaunt. Wo waren da die Leute? Auch alles total grau und trist, da hat das erfrischende Grün gefehlt, gerade am Stummplatz und Umgebung. Aber, das ist das Neunkirchen das ich kenne und wo ich den allergrößten Teil meines Lebens verbracht habe. Man ist in Neunkirchen geboren und wird es nie vergessen können. Neunkirchen ist ein Teil von mir.

Hast du schon was vom belgischen Fussball mitbekommen, vielleicht schon geplant mal ein Spiel des FC Brüssel zu gucken?

Vom Fussball habe ich leider noch nicht so viel mitbekommen, da mir anfangs einfach die Zeit gefehlt hat und nu ist ja Pause. Ein Spiel von Molenbeek werde ich mir zukünftig sicherlich mal antun. Ebenso das Constant-Vanden-Stock Anderlecht. Liegt in der Natur der Sache, da ich einen Großteil meines Tages auf Anderlechter Grund zugegen bin. Aber insgesamt hat der Fussball in Belgien meines Erachtens nach keinen so großen Stellenwert, liegt vielleicht auch an ausbleibenden Erfolgserlebnissen. Im Alltag ist er mir noch nicht groß aufgefallen.

Fangen wir endlich mal mit Borussia an. Kannst du dich noch an dein erstes Spiel erinnern? Wie hast du die Stimmung im Stadion erlebt, was hat dich fasziniert an diesem Tag?

Also, mein erstes Spiel dürfte so 1978 gewesen sein. Auf jeden Fall war es ein Spiel der Saarlandliga. Zu Gast der FV Eppelborn! 2:0. Da hatte mich der Vater endlich mal mitgenommen. Am meisten beeindruckt hatten mich tatsächlich die Zuschauer, mit Ihren Emotionen und den schwarz-weißen Utensilien. In der Zeit muss es auch ein Aufstiegsspiel gegen Pirmasens gegeben haben. Da haben wir zum ersten Mal direkt neben den Anhängern gestanden. Ich meine die, die lautstark den VfB angefeuert haben. Da war ich schon fasziniert: Die meisten hatten lange Haare, dicke Arme und eine derbe Ausdrucksweise. Und dann Ihre Kutten mit den Emblemen. Schienewolf, fand ich total klasse. Für mich als kleinen Jungen war das herrlich. Selbstverständlich fiel mir auch der lustige Mann in Schwarz-Weiß auf, den man ziemlich schnell als den Borussen-Leo kennenlernte. Ab dieser Zeit ging man des öfteren ins Stadion, irgendwann mal schon alleine (ohne elterliche Begleitung) und freute sich jedes Mal aufs nächste Spiel.

Die Meisterschaft 1991 gegen Saarwellingen

Die Meisterschaft 1991 gegen Saarwellingen

Alte schwarz-weiss Bilder aus dieser Zeit zeigen vollen Ränge, schwarz-weisse Fahnen. Wie lief damals so ein Spieltag ab. War ab mittags die Stadt fest in schwarz-weisser Hand und irgendwann sah man wie die Massen den Hüttenberg hochziehen oder die Scheib runterkommen Richtung Ellenfeld?

Nun ja, die großen Zeiten, wo die Menschentrauben Richtung Ellenfeld pilgerten, wovon auch oft die älteren Leute erzählten habe ich ja nicht mehr erlebt. Leider war diese Zeit Anfang 80ziger der Beginn des Niedergangs. So war das mit den hohen Zuschauerzahlen eh am Ende. Ich habe sowieso den Eindruck, das in Neunkirchen eh mit den Zuschauerzahlen falsch umgegangen wird. Im normalen Spielbetrieb war das Zuschauerinteresse meiner Meinung noch nie so hoch. Nur bei gewissen Ereignissen, wie Pokal- oder Entscheidungsspielen sind die Zuschauer geströmt, keine Frage.

Mitte/Ende der Siebziger kamen ja so langsam die Fanclubs stärker auf, kannst du dich daran erinnern ob und welche es damals im Ellenfeld gab?

Lange Jahre war ich treuer Besucher im Ellenfeld, war dann aber eher weniger im Fanblock selbst anzutreffen, sondern an verschiedenen Standorten im Stadion. Lange, lange Zeit war der Standort von uns auf den Stehrängen der Vortribüne, insbesondere hinter/neben dem „Trainerhäuschen“ Wo heute unsere Borussia beheimatet ist. Früher war es jahrelang umgekehrt, da residierten dort die Gäste. Zu deren Leidwesen, da wir denen dann desöfteren einheizten. Auch den Saarbrückern, die tatsächlich früher der große Feind waren. Zu meiner Gymnasialzeit gab es an der Schule nur zwei Seiten: Entweder war man Schwarz-Weiß oder Blau-Schwarz. Da sich die sportlichen Wege, wie jedem bekannt sein dürfte dann getrennt haben, blätterte das sog. Feinbild immer mehr ab. Deswegen hat auch die jüngere Generation da eine völlig andere Einstellung, was in Ordnung ist. Zur Zeit der Hüttenjungs habe auch ich einige Leute aus der entsprechenden Szene kennen- und schätzen gelernt.

Herr Ehrmantraut mit Bengalo :-)

Herr Ehrmantraut mit Bengalo 🙂

Welche Spieler und Trainer sind dir besonders über die Jahre in Erinnerung geblieben?

Als Trainer habe ich 1994 Guido Mey schätzen gelernt. Auf der Rückfahrt vom Regionalligaspiel in Köln hatten wir Guido im PKW mitgenommen, da er noch einen Termin beim SR wahrnehmen musste. Diese ca. 3 Stunden Fahrt waren eine einzige Expertise, das war Fussballphilosophie vom Feinsten. Als Spieler in Erinnerung geblieben ist mir z.B. Eckhardt Schüßler. 89/90. Weltklasse Spieler. Was der die Außenlinie rauf und runter ist. Den fand ich echt gut. Jahre später selbstverständlich Roland Rein, wobei die Spielanalysen mit seinem Vater Stefan nach Spielende im Borussiaheim auch dazu beigetragen haben

Was ist das legendärste Borussenspiel das du je gesehen hast und warum?

Das legendärste Spiel war das beim SC Idar 1999. Warum? Das war für den geneigten Fussballanhänger ein große Sache. Da haben wir uns wirklich als klasse Truppe präsentiert. Auf dem Platz und auf den Rängen.

Apropo Neunkircher Stahl was wurde eigentlich aus der legendären Fahne?

Neunkircher Stahl! Die müsste es noch geben. Wohlfein aufbewahrt in NK. Beim nächsten Heimatbesuch werde ich mal danach schauen.

Nachtrag: Und noch eine Sache: Die NEUNKIRCHER STAHL Flagge existiert tatsächlich noch und verbringt ihre Tage nun in Brüssel…

Man munkelt du hättest selbst im Borussentrikot gespielt, sellemols für Borussia III. Ich hab da was gehört von legendärer Spieler, mein Informant war sich nicht ganz sicher aber er meinte dich als beinharten Verteidiger im Gedächtniss zu haben?

Borussia III: Dein Informant hatte recht. An mir, dem Außenverteidiger kam keiner vorbei. Oder doch?

Stimmt eigentlich die Geschichte das du ein Tor im Ellenfeld geschossen hast und wenn schon mal Borussia III…war das eher so ne Spaßtruppe oder schon ernsthafter Ligaalltag?

Die Geschichte stimmt: Das war am letzten Spieltag. Da durften wir immer zum Saisonabschluß im Stadion spielen. Gegner weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war es kurz vor Spielende. Ich bekam den Ball knapp vorm 16er zugespielt und habe ihn gnadenlos im Winkel versenkt. Und das beim „Trainingstor“. Welch ein Gefühl – Die 3. war tatsächlich eher eine Spaßtruppe. Als Reserve für die 2. war sie Pflicht. Wir nahmen das alles nicht so ernst, hatten aber einige gute Leute dabei. Wir spielten Tagesformabhängig. Entweder bekamen wir die Hucke voll, oder wir haben einige Male gekonnt überrascht.

das Motiv der Fahne

das Motiv der Fahne

Du hast dich viele Jahre ehrenamtlich eingebracht, welche Aufgabe hat dir am meisten Spaß gemacht und vorallem wie blickst du darauf zurück?

Ehrenamt: Das war von anfangs Beisitzer im Vorstand, Ordnungsdienst, lange Jahre Mitarbeit bei Internetauftritt und „Blick ins Ellenfeld“ bis hin zum Fanbeauftragten tatsächlich vielfältig. Danach hatte ich mich mal eine Zeitlang zurückgezogen, ehe ich dann nochmals überredet wurde und wie man ja des öfteren hören konnte, die Stadionansage machen durfte. Es hatte eigentlich alles Spaß gemacht und es war einfach mein kleiner Beitrag zum Vereinsleben der Borussia.

Du hast mit Tobias einen Beitrag fürs „Fanzine 99“ Buch geschrieben, darin erzählt ihr von der Wiederkehr der Fanszene bei Borussia. Kannst du dich noch erinnern warum sie eigentlich nicht mehr stattfand und was war für euch der Auslöser wieder mit Schals und Gesängen auf den Sportplätzen des Südwestens aufzutauchen?

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Nach dem Regionalliga-Abstieg 1996 ist die Fanszene natürlicherweise zurückgegangen. Und das Schwarz-Weiß auf den Rängen wurde immer weniger. Ich kann mich nicht mehr wirklich genau daran erinnern. Aber es war keine besondere Intention damals. Das hat sich so ergeben: Zu einem Auswärtsspiel in Mettlach, bei relativ unwirschen Herbsttemperaturen, hatten wir uns einfach vorgenommen, Trikots und Schal (mit Schlossbräu Logo selbstverständlich) überzustreifen und anzufeuern. Ganz normaler Support eben. Vorausgegangen waren immer wieder ewig lange Gepräche über Fankultur, oder wie man auch dazu sagt. Das später irgendwann die Hüttenjungs entstanden, war eine tolle Sache. In der Zeit dürfte auch das Auswärtsspiel in Hamm stattgefunden haben, bei dem ich Dich kennengelernt haben dürfte. Korrekt?

Gutes Gedächtniss…zum Schluß irgendwelche Wünsche oder Grüße?

Vielleicht wird es ja in der Zukunft in Neunkirchen weiterhin eine sogenannte Fanszene geben, in welcher Form auch immer, die sich nahtlos an die bisherigen kleinen und auf ihre Art feinen Fankulturen anschliessen kann. Und wo man dann mit Stolz und Souveränität sagen kann: Ich war ein Teil davon!Schwarz und Weiß die Farben, und ein goldenes B, das ist die Borussia, unser VfB, wir gießen unser Eisen, wir walzen unseren Stahl, wir feiern unsere Mannschaft und singen noch einmal…




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