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Neuzugänge Philipp Kuhnen und Alpcan Ömeroglu…
19. Juli 2013, 14:51
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Digital CameraAuf das Transfergeschehen dieses Sommers, werde ich sicherlich nochmal ausführlich zurückkommen. Aber es fehlen noch immer zwei Neuzugänge bei den Vorstellungen. Da wäre der gestern verpflichtete Philipp Kuhnen. 24 Jahre alt ein Saarbrücker Junge, stieg mehrmals mit Saar 05 auf, spielte dann ua. auch für den SV Schafbrücke in der Kreisliga A. Zuletzt für den ATSV Saarbrücken in der Landesliga Süd. Die Statistik zeigt 6 Tore.

Philipp Kuhnen ist sicherlich ein überraschender Transfer, den Gegebenheiten angepasst und genau deshalb wirkt es ein bißchen wie ein Verlegenheitstransfer. Mit 24 Landesliga ist wohl nicht unbedingt das klassische Anforderungsprofil eines Oberligaclubs. Aber Angesichts der Tatsache das in anderthalb Wochen Saisonstart ist und der Kader noch einige Defizite aufweist, dürften die Veranwortlichen so langsam unter Handlungsdruck geraten. Was vorallem für den Transfer sprach kann man dem Pressetext entnehmen, Kuhnen soll ein flexibler Offensivallrounder sein. Sicherlich eine sinnvolle Überlegung bei einem kleinen Kader. Dazu hat man ihn schon einige Zeit mit der Mannschaft trainieren lassen und in Testspielen ausprobiert. Dennoch fehlt mir der Glaube das es den Transfer bei mehr Alternativen auf dem Markt auch gegeben hätte. Kuhnen kann die Mannschaft sicherlich in der Breite ergänzen, das er sie deutlich stärker macht dürfte zu bezweifeln sein. Somit bleibt es dabei das mit der Verletzung von Cullmann und einem möglichen Wechsel von Karaoglan, lediglich Hajdarovic und Kizmaz in der Offensive Erfahrung mitbringen.

Anders liegt der Fall von Alpcan Ömeroglu. Der 17jährige Türke kommt von der A – Jugend des 1.FC Saarbrücken. Vorallem in der Hinrunde machte er einige Spiele in der Regionalliga Südwest, in der Rückrunde wurde er kaum noch berücksichtigt. Aus welchem Grund auch immer. Dieter Ferner bescheinigt ihm „großes Potenzial“. Mit 1,84 m bringt er zwar nur eine durchschnittliche Größe als Innenverteidiger mit, die allerdings durch gutes Kopfballspiel wieder ausgeglichen wird. Seine zweite Stärke die Schnelligkeit dürfte ihn besonders für seine Alternativposition interessant machen. Dank starkem rechten Fuß kann er eben auch rechter Verteidiger. Dazu kommt das er die Saarbrücker Nachwuchsabteilung recht lange durchlaufen hat, somit wahrscheinlich gut geschult sein dürfte. Theoretisch wäre er sogar noch ein Spieler für die A-Jugend, aber aktuell bekommt er reichlich Einsatzzeit in der Ersten. Das dürfte auch so bleiben, denn als Back up für die Abwehr dürfte er eine der ersten Alternativen für Dieter Ferner sein. Insofern macht der Transfer auch für den Spieler Sinn. Vielleicht macht ja der Oddset Cup schlauer…allerdings leite ich aus dem Pressetext ab, das der Spieler nur einen Ein-Jahres Vertrag unterschrieben hat. Ein Transfer für die Zukunft sieht wohl anders aus…bei einer guten Saison dürfte er schnell weiterziehen. Ob in dem Fall Borussia auch eine Ausbildungsentschädigung kassieren würde? .

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