Stahlwerk


Ein Kommentar zum SZ Artikel…
8. Mai 2014, 17:23
Filed under: All

Einmal mehr hat der 1.Vorsitzende eine günstige Chance verpasst, leichtfertig verlorenen Kredit zurückzugewinnen. Statt einfach mal zusagen „Wir haben uns in der Winterpause aus diversen Gründen verspekuliert“ oder mussten „dies oder jenes aus welchen Zwängen auch immer eben so tun“, spricht er von Schicksal. Eine Aussage die angesichts der aktuellen Situation nur schwer verdaulich ist. Denn Schicksal mag ja vieles sein, aber nicht die aktuelle Situation. Überhaupt zeigen die Antworten von Giuseppe Ferraro wenig Einsicht, ganz im Gegenteil bekommt man für alles eine passende Antwort.

Dabei zeichnet der Artikel ein erschreckendes Bild, eines das vorallem geprägt ist von Mißständen und Unmutsäußerungen. Völlig frei ob die Aussage von Herrn Ferraro stimmt das die Gehälter pünktlich sind, scheinen Spieler gegenüber Journalisten andere Aussagen gemacht zu haben. Es scheint als würde die Kommunikation nicht nur nach außen nicht stimmen. Nicht weniger beruhigend das Jens Kirchen öffentlich Mitspieler kritisiert, dass er auch noch von fehlender professioneller Einstellung spricht macht die Sache auch nicht besser. Im Gegenteil wenn ausgerechnet der Mannschaftsspieler Jens Kirchen öffentlich Alarm schlägt, dann sollte das was heißen.

Die Verpflichtung der beiden neuen Spieler zu diesem Zeitpunkt erinnert eher an Panik, dass sie noch was retten können was augenscheinlich schon längst in den Brunnen gefallen ist, ist wohl mehr als zweifelhaft. Vor Wochen hätte ein solche Maßnahme vielleicht Dieter Ferner zum weitermachen überreden können, jetzt ist es wohl nicht mehr als ein Alibi. Ein wenig mehr Einsicht und Selbstreflektion würde an mancher Stelle nicht schaden, denn vielleicht war die Frage nach der Jugendarbeit ganz bewusst gewählt vom Autoren. Ist er doch der selbe der vor einem Jahr vom Herrn Ferraro und Herrn Eich die großen Jugendpläne vorgestellt bekam, da muß man sich dann auch mal dran messen lassen, ohne gleich eingeschnappt zu reagieren.

Bleibt am Ende nur zu hoffen das es das Schicksal doch noch gut mit uns meint.

 

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