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mögliche Aufsteiger in die Oberliga – Verbandsliga Südwest
28. Dezember 2013, 17:50
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Von einer Tradition kann man noch nicht sprechen, aber auch in dieser Winterpause gibt es wieder den Blick auf die möglichen Aufsteiger 2014 in die Oberliga. Wobei es in diesem Jahr eine Neuerung gibt, so werden die Tabellenzweiten der Verbandsliga Südwest, Rheinlandliga und der Saarlandliga einen zusätzlichen Aufsteiger ausspielen. Spannung dürfte somit garantiert sein. Den Anfang macht die Verbandsliga Südwest, die grob beschrieben den östlichen Teil des Landes Rheinland-Pfalz abdeckt. Das geht los im Hunsrück und zieht sich über die Pfalz bis ins Rhein-Nahe Gebiet, insgesamt nehmen 16 Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Ein Blick auf den Tabellenzweiten und weitere mögliche Kandidaten zur Aufstiegsrunde wird es in einem extra Beitrag geben…

tsv-schott-mainzSchon vor Rundenbeginn gab es eigentlich für alle Interessierten nur einen Topfavoriten auf die Meisterschaft, den TSV Schott Mainz. Und der größte Breitensportverein des Landes Rheinland-Pfalz wird diesem Anspruch bisher durchaus gerecht. Immerhin hat man in 19 Spielen bisher erst eine Niederlage kassiert, stellt mit 59 Toren den besten Sturm und mit 14 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Zur Winterpause beträgt der Abstand zum Tabellenzweiten Fortuna Mombach sieben Punkte, bei einem Spiel mehr. Zum dritten Platz hat man sogar schon neun Punkte Vorsprung bei gleicher Spielanzahl. Es darf also durchaus damit gerechnet werden das man in der kommenden Saison einen weiteren Mainzer Verein in der Oberliga Südwest begrüßen darf.

Der TSV Schott Mainz ist ein Vereinsgebilde das durchaus einen Blick mehr verdient. Der Verein selbst bezeichnet sich gerne als größten Breitensportverein und ein Blick auf die zahlreichen Abteilungen von denen es immerhin 25 gibt, legt das auch so dar, immerhin treiben rund 4000 Aktive beim TSV Schott Mainz Sport. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu dem normalen Breitensportverein um die Ecke, der TSV wird nämlich finanziell, konzeptionell, personell und organisatorisch von der Schott AG unterstützt. Das geht soweit das man durchaus die ein oder andere Abteilung auch im Spitzensport/Leistungssport ansiedeln kann. Der vollständigkeithalber sei erwähnt das die Schott AG einer der weltgrößten Produzenten von technischen Gläsern und Glasartikeln ist. Übrigens gibt es im thüringischen Jena einen weiteren Schott Verein.Otto-Schott-Sportzentrum

Im Fußballbereich wurde die Leidenschaft erst in den letzten Jahren geweckt, seit 2011/12 spielen die Herren in der Verbandsliga Südwest, das Ergebniss vier aufeinanderfolgender Aufstiege. Schon im vergangenen Jahr versuchte man einen ernsthaften Versuch in die Oberliga aufzusteigen, scheiterte aber an bärenstarken Waldalgesheimern die sich letztlich mit einer einzigen Saisonniederlage knapp durchsetzen konnten. Im Sommer dann ging man in Mainz offensiv ans Werk, erst wollte man Ex Profi Marco Rose als Trainer verpflichten, als dieser sich aber nach einem Traumangebot von Red Bull doch noch anders entschied, holte man mit Ali Cakici den Co-Trainer des Zweitligisten Ingolstadt für die Seitenlinie. Zusätzlich verpflichtete man mit Preston Zimmermann einen 24jährigen Drittligaspieler aus Darmstadt, der im Laufe seiner kurzen Karriere immerhin 14 3.Liga Tore und 19 Regionalligatore schoß…weiterer bekannte Spieler sind die Ex-Profis Markus Kreuz und Nils Döring. Doch der wer glaubt das nur Namen im Kader der Mainzer zu finden sind der irrt, auch aus der seit Jahren guten Nachwuchsarbeit wurden zahlreiche Spieler in die Mannschaft eingebaut. Ein kurzer Überblick auf die Spielberichte der vergangenen Monate zeigt auf, das die Schott Mannschaft sich letztlich nur selbst um den Aufstieg bringen kann.

Otto-Schott- Sportzentrum

Otto schottDer Name lässt es schon erahnen, hier handelt es sich weniger um ein einzelnes Stadion, sondern um einen ganzen Sportkomplex, bestehend aus diversen Hallen und Plätzen u.a. zwei Leichtahtletiktauglichen Anlagen. Das ganze wurde in den vergangenen Jahren großzügig von der Schott AG saniert und ausgebaut. Der Name geht auf den Firmengründer zurück. Neben den Verbandsligaherren, spielen auch die Damen die in der Regionalliga beheimatet sind auf dem Gelände. Das Fassungsvermögen wird mit 3000 Zuschauern angegeben.

 

 

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