Stahlwerk


Kurzinterview mit Peter Roob
22. Dezember 2013, 14:21
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Peter Roob kam 1977 zur Borussia und erlebte damit auch die Zeit der Zweitligajahre, mit 59 Zweitligapartien hat er die siebtmeisten Einsätze der Vereinsgeschichte. Dank seines Sohnes Tim der aktuell beim Saarlandligisten VfL Primstal spielt , konnte dieses Kurzinterview in die Tat umgesetzt werden. Ein Dank geht also an jung und alt im Hause Roob.

Grüß dich Peter, du bist schon einige Jahre von Borussia weg, wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?

Meine Fußballkarriere habe ich mit 43 Jahren endgültig beendet und bin seitdem Fußballrentner.

7879.neunkirchIm Internet findet man einige Zeitungsberichte von dir als Trainer in Namborn, dort warst du recht erfolgreich. Bist du noch als Trainer aktiv, denn aktuell findet man keinen Hinweis darauf?

Meine Trainertätigkeit begann ich mit 27 Jahren beim SV Hofeld, wo ich 10 Jahre erfolgreich als Spielertrainer gearbeitet habe. In dieser Zeit habe ich mit einer jungen motivierten Mannschaft 3 Meisterschaften feiern können. Anschließend war ich noch 4 Jahre Spielertrainer in Namborn (eine Meisterschaft) und danach noch zwei Jahre Trainer in Nohfelden.

Du bist 1977 vom SV Bliesen zur Borussia gewechselt. Bliesen war damals gerade aufgestiegen und erlebte in der Folge sehr erfolgreiche Jahre. Wie kam es zum Wechsel nach Neunkirchen?

Mich reizte die neue Herausforderung mit Perspektive auf die 2. Bundesliga, was wir auch mit dem Aufstieg in meinem 1. Jahr bei Borussia geschafft haben. Der 1. FC Saarbrücken mit dem damaligen Trainer Manni Kraft war ebenfalls an mir interessiert, habe mich letztendlich für Neunkirchen entschieden, weil ich hier eher die Möglichkeit sah, Stammspieler zu werden.

Wenn man heute auf eine Neunkircher Schule gehen würde und nach dem Lieblingsverein fragen würde, dann käme vermutlich Bayern oder Dortmund als Antwort. Wenn man lange genug sucht vielleicht noch Saarbrücken, wie war das zu deiner Zeit? Warst du vor deiner aktiven Zeit auch mal im Ellenfeld Spiele besuchen?

Als kleiner Junge war ich ein paar Mal mit meinem Vater im Ellenfeldstadion (30.000 Zuschauer). Diese Atmosphäre und die Heimatnähe hat mich letztendlich dazu bewogen diesen Schritt zu gehen.

Ihr seit in deiner ersten Saison souverän als Meister in die 2.Bundesliga aufgestiegen, wie war für dich das erste Jahr im Ellenfeld? War die Umstellung groß, wie hat dich die Mannschaft aufgenommen?

Ich war drei Jahre jüngster Spieler in der Mannschaft und von Beginn an Stammspieler. Umstellungsprobleme gab es nur in der Trainingsintensität, denn die Belastung hier war enorm groß.

Wie habt ihr damals den Aufstieg gefeiert?

Feuchtfröhlich!!!

Dietmar Conrad hat erzählt das Werner Martin gerne Spitznamen verteilte, so warst du wohl „Hansi Müller“. Wie kam es dazu?

Hatte eine Adduktorenzerrung und konnte ein halbes Jahr nicht mit rechts schießen, musste demnach des Öfteren den linken Fuß einsetzen. Bei einer Trainingseinheit hatten wir Schussübungen, wobei ich einen Ball mit links aus 30 Metern unhaltbar in den Winkel hämmerte. Da Hansi Müller ein begnadeter Linksfuß war, bekam ich anschließend von Werner Martin diesen „Spitznamen“, was natürlich als Kompliment zu werten war.

Was ist das Spiel von dem du sagst, das war mein bestes?

Karriereende 1999 beim SV Namborn, Peter Roob (Mitte)

Karriereende 1999 beim SV Namborn, Peter Roob (Mitte)

Kann ich heute nicht mehr sagen!

Stichwort Ellenfeld: Was ist das erste was dir dazu einfällt?

Tradition und Mythos, einfach nur saarländische Fußballgeschichte. Von der alten Zeit ist leider nicht mehr viel übrig, das Stadion ist renovierbedürftig, der frühere Glanz ist verblasst.

Danke für deine Zeit und Mühe…diel letzten Worte gehören dir, für Grüße, Lebensmottos oder ähnliches 😉

Das Leben ist ein Kampf – SIEGE !!!

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