Stahlwerk


Interview mit Peter Drenks
20. November 2013, 11:17
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Die älteren unter euch werden ihn noch live spielen gesehen haben, für alle anderen dürfte der Name ein unbekanntes Tuch sein. Peter Drenks spielte Anfang/Mitte der Siebziger für die Borussia und wechselte danach als einer der ersten deutschen Spieler nach Spanien. Nach einem Kurzintermezzo beim BSV Schwenningen in der 2.Liga Süd beendete er seine aktive Karriere und zog zurück in seine alte Heimatstadt Wuppertal. Dort engagierte er sich in den vergangenen Jahren noch im Fußballbereich, war u.a. auch Trainer der A-Junioren des WSV in der Bundesliga.

Hallo Herr Drenks, als erste Frage natürlich, wie geht es Ihnen und was hat sich nach ihrer Karriere so bei ihnen getan?

Danke mir geht es gut, habe nach meiner Karriere genau so locker weiter gelebt wie während dieser Zeit.

Da ich es leider nirgendwo gefunden haben, wo haben Sie eigentlich vor ihrer Zeit bei der Borussia Fußball gespielt und wie kam es zum Wechsel ins Saarland?

Habe mit 9 Jahren beim Wuppertaler SV angefangen, bin dann mit 20 Jahren zum Drittligisten VFL Wuppertal gewechselt, dort habe ich mir einen Kreuzbandriss zugezogen. Danach hat mich mein Freund Adi Preißler, der schon in Wuppertal mein Trainer war zu Borussia Neunkirchen geholt.

Sie sind 1973 nach Neunkirchen gewechselt, wie lief das einleben in der Stadt und im Verein?

Das einleben war für mich ganz einfach, tolle Leute in der Stadt und im Verein.

Am Ende der ersten Saison feierten sie die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest vor dem Erzrivalen Saarbrücken und dem FC Homburg. Welche Erinnerungen haben sie heute noch an dieses Jahr?

Ja uns hatte damals niemand auf der Rechnung, aber bei uns passte damals alles, guter Vorstand tolle Kameradschaft im Team und einen super Trainer.Peter Drenks

Im Jahr darauf gab es die Premiere der 2.Bundesliga, spürte man da eine gewisse Euphorie im Umfeld? Für Borussia lief die Saison ja leider nicht so glücklich. Was waren letztlich vielleicht die Gründe die zum Abstieg führten?

Ja es war sehr viel Euphorie da. Die Gründe für den Abstieg, ohne jemand zu nahe treten zu wollen, dass wir nicht mit der Meistermannschaft weiter gespielt haben. Sie wäre stark genug gewesen die Klasse zu halten.

Nach der Saison verliessen sie das Saarland Richtung Spanien, dort scheint man sie nicht vergessen zu haben. ( auf der HP von Real Valladoid findet sich ein Artikel zu Peter Drenks) Sie waren einer der ersten deutschen Spanien“legionäre“. Wieviel Abenteuer war das zu jener Zeit?

Es war ein tolles Abenteuer was ich dort erlebt habe, eine ganz neue Mentalität Sprache usw.

Sie wohnen wieder in ihrer alten Heimat Wuppertal, haben sich in der Vergangenheit für den WSV engagiert, ihr Herzensverein? Wie beurteilen Sie den Neustart des Wuppertaler SV?

Ja da bin ich groß geworden. Das ist ok

Es gibt da ja noch den Trainer Peter Drenks, sie trainieren des SC Sonnenborn. Was ist das für eine Liga und wie sind da die Ambitionen?

Dort habe ich mein Amt niedergelegt.

Sie waren zur 100 Jahr Feier des Ellenfelds eingeladen, welchen Erinnerungen haben sie an das Stadion, was war der vielleicht schönste Moment den sie mit dem Ellenfeld verbinden?

Der Tag als wir im Ellenfeld zum Meister gekürt worden sind, leider ohne Meisterschaftskranz. Den holte unser lieber Borussen Leo erst mit dem Motorrad in Saarbrücken ab, viele hatten geglaubt der FC Saarbrücken würde an dem Tag Meister…nur wir nicht.1401259_540696376021598_481687899_o

Gibts eigentlich noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern aus Neunkircher Zeiten?

Ja zu einigen und immer wieder schön sie wieder zusehen.

Zum Schluß natürlich die Frage verfolgen sie das Geschehen rund um die Borussia noch?

Ja ich verfolge den weg der Borussia immer.

Vielleicht irgendwelche letzten Worte oder Grüße? Ich danke ihnen sehr für das beantworten der Fragen.

Ja es war eine sehr sehr schöne Zeit bei der Borussia und dafür nochmals an Vorstand, Fans und Freunde ein großes Dankeschön.

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