Stahlwerk


Vereinsrekord bis heute…
6. November 2013, 23:37
Filed under: All, Artikel | Schlagwörter: , , , , ,

Das Thema „längste Siegesserie“ war bekanntlich noch nicht ganz aufgelöst, zuviele Saisons hatten noch gefehlt um letztlich ein Ergebniss zu verkünden. Das schöne ist das Dank Tobias sogar die komplette sportliche Vereinshistorie abgearbeitet wurde und somit das Ergebniss die zugleich längste Siegesserie in der Geschichte des Vereins darstellt. Geht man rein nach der Statistik wird man mit einer Serie von 14 ungeschlagenen Spielen unter Umständen nur Dritter, alles was danach folgt garantiert die Meisterschaft. Rein statistisch natürlich…;-). Ein Dank geht an Axel der die Serie herausfand.

  • den Platz 5 gibt es für 20 ungeschlagene Spiele in der Saison 1971/72. Trainer damals war die Legende Alfred „Adi“ Preissler, genau der Preissler der Borussia Dortmund als Spieler zu zwei deutschen Meisterschaften führte und Borussia schon einmal von 1960 – 1962 trainierte. Borussia verlor in jener Saison nur ein Spiel, das am 10. Spieltag, sonst wäre wohl eine weit bessere Serie drin gewesen. Letztlich aber war es egal, Borussia wurde überlegen Meister vor Röchling Völklingen. In der Aufstiegsrunde scheiterte man allerdings an übermächtigen Wuppertalern und landete schließlich auf Platz 3. Bester Stürmer im Borussentrikot war der gebürtige Wuppertaler Jürgen Papies, der vor der Saison vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt kam. Für Papies war es sportlich die vielleicht beste Saison die er je gespielt hat, 25 Tore in 30 Einsätzen. In der Aufstiegsrunde war er Rekordtorschützenkönig mit 8 Treffern in neun Spielen. Papies verließ den Verein ein halbes Jahr später Richtung Bayer Leverkusen, damals ebenfalls noch Regionalligist. Der Zuschauerschnitt der Regionalliga betrug damals 2600 Zuschauer im Schnitt, Borussia kam auf fast 5000 in jener Saison.
  • Platz vier mit 22 ungeschlagenen Spielen in Serie ist die Saison 1976/77, damals wurde man Meister in der Amateurliga Saar mit 11 Punkten Vorsprung und 111 geschossenen Toren. In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga hatte man keine Chance gegen Eintracht Trier. Meistertrainer war Dietmar Schwager, ein Ur-lautrer der bis heute die zweitmeisten Bundesligaeinsätze als FCK Spieler vorweisen kann. Nach seinem Engagement im Ellenfeld wurde er erst Co. und dann Cheftrainer des FC Schalke 04.
  • Platz drei mit 24 Spielen am Stück ist die Saison 1963/64. Klar die Aufstiegssaison in die Bundesliga unter Trainer Horst Buhtz. Diese Mannschaft konnte wahrscheinlich jedes kleine Kind in Neunkirchen im Schlaf aufzählen. Mit Willi Ertz, Hans Schreier, Günter Schröder und Heinz Simmet stehen vier Spieler des Kaders auch in der 50 Jahre Bundesliga Saarland Juiläumself. Von den 38 Saisonspielen gewann man 25, spielte zehn mal unentschieden und verlor nur drei Spiele. Am Schluß machte ein Pünktchen den Unterschied. Borussia stieg damals mit der besten Abwehr auf, ein wichtiger Grundpfeiler auch für die erste Bundesligasaison.
  • Tara, Platz zwei gab es in der Saison 1975/1976 mit unglaublichen 29 Spielen. Wieder so eine unfassbare Saison in der man die Liga beherrschte und verdient Meister der Amateurliga wurde. Nur eine einzige Niederlage gab es in 30 Spielen. 118 : 18 Tore sagen alles…Meistertrainer war Stefan Abadschiew, der 1969 illegal aus Bulgarien nach Deutschland emigrierte. Abadschiew war 27 facher Nationalspieler Bulgariens, der 3 mal mit seinem Verein Lewski Sofia bulgarischer Meister wurde, dazu weitere vier mal Pokalsieger.
  • Trommelwirbel…Platz 1 und damit die längste ungeschlagene Serie in Folge gab es 1989/90 – 1990/91 mit 30 Spielen. Also, das wären 11 Siege und 4 Unentschieden in der Saison 1989/90 und 12 Siege und 3 Unentschieden in der Saison 1990/91. Macht zusammen also 23 Siege und 7 Unentschieden. Für den ersten Teil der Serie ist noch Trainer Gerd Schwickert zuständig, für den zweiten Teil Horst Brand. Beide Trainer haben aktuell den selben Job, Gerd Schwickert arbeitet heute als Talente Scout für den SC Freiburg. Horst Brand macht das selbe für seinen Heimatverein Eintracht Trier. Wenn man in diese Serie noch die Saarlandpokalspiele einrechnen würde, dann wäre es eine Serie von 35 Siegen, Borussia holte damals auch den Pokal. Schon eine beeindruckende Bilanz…Seit dieser Zeit hat Borussia nie wieder an der 2.Bundesliga schnuppern dürfen. Übrigens das ominöse Geinsheim gegen die die Serie riß, ist ein Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße. Kleine Anektode dazu: Geinsheim hat die Vereinsfarben blau-schwarz aus Begeisterung über den SV Waldhof. Ein paar Gründungsmitglieder waren wohl Wochen zuvor bei einem Spiel der Mannheimer. s1 s3
Advertisements
Kommentare deaktiviert für Vereinsrekord bis heute…





Kommentare sind geschlossen.



%d Bloggern gefällt das: