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mögliche Aufsteiger Teil I – Verbandsliga Südwest
18. Januar 2013, 19:04
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Mitte Januar und es ist noch immer ungewohnt ruhig rund ums Ellenfeld, womit die sportliche Zielsetzung die gleiche bleiben dürfte. Bleibt also mal Zeit zu gucken wie die möglichen Aufsteiger fürs nächste Jahr aussehen.  Im ersten Teil dieser dreiteiligen Serie geht es um die Verbandsliga Südwest. Diese Liga brachte in den letzten Jahren die stärksten Aufsteiger hervor, erinnert sei an die SV Gonsenheim oder Arminia Ludwigshafen. Im vergangenen Jahr machte die TSG Pfeddersheim das Rennen, mit immerhin zehn Punkten Vorsprung auf die SpVgg Ingelheim. Aktuell ist das Geschehen noch sehr offen. Der letztjährige Oberligaabsteiger SV Waldalgesheim führt die Tabelle mit 4 Punkten Vorsprung an. Verfolger Nummer eins ist der TSV Schott Mainz, danach folgt mit neun bzw. zehn Punkten Rückstand TB Jahn Zeiskam und der FV Dudenhofen. Die erste Vorentscheidung könnte es direkt nach der Winterpause geben. Der Tabellenzweite Schott Mainz empfängt den Tabellenersten aus Waldalgesheim. Das Hinspiel gewannen die Mainzer knapp mit 1:0. Je nach Spielausgang könnte es zum Zweikampf kommen oder Waldalgesheim sich eine komfortable Ausgangsposition für die Rückrunde sichern. Beide Teams wirkten in der Hinrunde auf Augenhöhe, die Unterschiede in der Statistik sind marginal. Beide Teams verloren bisher erst zwei Spiele, Mainz gönnte sich allerdings zwei Unentschieden mehr.

Tabellenführer SV Waldalgesheim

scheint ein sehr geerdeter Verein zu sein. Im Sommer 2010 entschied man sich in Waldalgesheim für Andre Weingärtner als neuen Trainer, mit dieser Entscheidung einher ging auch eine Neuausrichtung des sportlichen Konzepts. Dabei vertraute man mit Weingärtner (35) einem sehr jungen Trainer, der bis dahin lediglich als Nachwuchstrainer Erfahrungen sammelte. Trotz Abstieg im zweiten Jahr darf er weiter am Umbau werkeln und hofft im Sommer, mit einem Schritt zurück, zwei nach vorne gemacht zu haben. So sieht er seine aktuelle Mannschaft fussballerisch und spielerisch weit besser aufgestellt als im vergangenen Jahr. Immerhin man konnte erneut mit einem Etat wie in der Oberliga antreten. Bei der Kaderzusammensetzung stellt man schnell fest, das Weingärtner sich auf Spieler verlässt die er schon in der Vergangenheit betreute. Nicht weniger als 9 Spieler trugen vorher das Trikot von Hassia Bingen, dem Verein wo er zuvor Jugendtrainer war. Das Durchschnittsalter der Grün-Weissen aus der Rhein-Nahe Region beträgt 21 Jahre. Sportlich startete man schlecht in die aktuelle Saison, nach durchwachsenem Start folgten 13 Siege in Folge und aus einem 6 Punkterückstand machte man 4 Punkte Vorsprung zur Winterpause. Sollte man das richtungsweisende Auftaktspiel gewinnen, könnte das der entscheidende Big Point zur Rückkehr in die Oberliga werden.

die Verfolger

der Verfolger Nummer eins ist sicherlich der TSV Schott Mainz, nur vier Punkte trennen den Werksclub vom Tabellenführer. Schon vor der Saison galt der Verein bei vielen Mitkonkurrenten als ein möglicher Aufstiegskandidat. Sicherlich auch, weil man sich als Werkself den ein oder anderen namhaften Spieler sichern konnte. So spielt zum Beispiel Markus Kreuz, ehemaliger Bundesligaspieler bei Frankfurt, Mainz und Köln dort, auch Nils Döring ehemaliger Zweitligaspieler in Siegen, spielt jetzt in der Verbandsliga. Dazu kommt Christian Hock als Trainer, der im Laufe der Vorrunde verpflichtet wurde. Dennoch legt man im Verein Wert darauf, dass man ein Breitensportverein ist und zwar der größte in Rheinland-Pfalz. Geld nimmt man vorallem für die Jugend in die Hand. So pushte man nicht nur die Herren aus der Kreisliga bis in die Verbandsliga, sondern versucht das gleiche auch mit den Nachwuchsteams. Ob die Mainzer schon in dieser Saison den großen Wurf schaffen, wird wohl vom Spitzenspiel gegen Waldalgesheim abhängen. Zu unkonstant war der Start in die Runde, erst mit Hock kam der Erfolg zurück.

Eine Minichance bleibt dem Tabellendritten aus Zeiskam, zwar beträgt der Abstand aktuell nur neun Punkte, allerdings verlor man mit Felix Zaucker seinen besten Stürmer an Schott Mainz. Vierter im Bunde ist der FV Dudenhofen mit zehn Punkten Rückstand, was wohl nicht mehr aufzuholen sein wird.

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