Stahlwerk


den Anschluß geschafft…
3. Dezember 2012, 04:15
Filed under: All

Da ich gestern abend noch gebeten wurde einen Bericht zu verfassen, versuch ich mich mal wieder. Die Voraussetzunge waren eigentlich vor dem Spiel ganz simpel. Borussia wollte unbedingt den Dreier holen und für Hauenstein mit einer englischen Woche vor sich, darunter das Derby gegen Pirmasens war klar das man nicht zwanghaft auf Sieg spielen muß. Entsprechend sah dann auch die Aufstellung der Gäste aus, mit Veth spielte lediglich ein gelernter Stürmer. Taktisch blieb man allerdings bei einem nominellen 4-4-2, wobei Ex Borusse Paul den zweiten Part übernahm. Defensiv hingegen nutzte man die Aufstellung zu einem 4-5-1 in dem sich Paul etwas nach hinten fallen ließ.

Borussia begann mit der selben Aufstellung wie letzte Woche, das heißt Karaoglan pendelte wieder zwischen defensiven Mittelfeld und Sturm umher, wobei er aber schon klar offensiv Akzente setzen soll. Was zeigt das Dieter Ferner doch nicht so stur ist wie mancher nach den ersten Spielen schon geschrieben hatte. Eher sieht man eine Entwicklung die verschiedene Gründe hat. Zum einen stand Karaoglan verletzungsbedingt zu Saisonbeginn nicht zur Verfügung und zum anderen stand zu Beginn der Arbeit erstmal die Defensive im Blickpunkt. Einfach weil bei einer neu zusammengemischten Mannschaft bei allem Talent eben die Automatismen nicht funktionieren. Vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch daran wie stark die Defensive zu Saisonbeginn kritisiert wurde, sicherlich nicht immer zu Unrecht, aber Abwehrarbeit beginnt eben nicht erst am eigenen Strafraum. Mittlerweile hört man kaum noch Kritik was eben zeigt warum zum Beispiel Hauenstein gestern trotz guten Beginn und mehr Präsenz auf dem Platz nichts wirklich zählbares an Chancen herausspielen konnte.

Die Mannschaft steht einfach kompakter. Was wie ne Phrase klingt ist im Zusammenspiel einfach effektiv. Der Gegner bekommt so weniger oder kleinere Räume in die er laufen kann und wenn doch mal der Ball ankommt, hat er gleich den Druck das der Gegenspieler schon da ist. Entsprechend mit weniger Handlungszeit und unter Druck passieren schneller Fehler. Was gestern auch eine Ursache für die vielen Fehlpässe der Hauensteiner war, gerade der letzte Pass kam selten an. Deshalb hat der Trainer jetzt die Möglichkeit mit Karaoglan einen Mann zwischen die Reihen zu stellen der den Spielaufbau von hinten heraus lenkt und sich vorne dank seiner Laufleistungen immer wieder mit einschalten kann. Der SR nannte ihn am Wochenende schon die „Seele des Borussenspiels“ 🙂

Nach dieser Drangphase der Hauensteiner stellte sich die Mannschaft besser ein, machte schon nen Tick eher Druck und drängte die Gäste etwas mehr zurück und sofort gab es erste große Möglichkeiten. Wie der Freistoß von Stelletta der gegen den Pfosten ging. Die zweite Chance ergab sich aus einem schönen Offensivpressing, an dessen Ende einer schöner Doppelpass von Stelletta und Abdullei stand, aber Stelletta vergab leichtfertig. Dafür gingen die Gäste fast im Gegenzug aus dem Nichts in Führung. Frank verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung, den ersten Schußversuch kann Becker noch abwehren. Doch der Ball landet bei Geiger der aus der Spielsituation heraus ungedeckt ist und aus 25 Metern mal einfach einen Sonntagsschuß auspackt. 1:0 für die Gäste, nicht ganz ohne Torwarthilfe. Auf jeden Fall konnte man danach ein paar spannende Diskussionsrunden auf dem Platz erleben :-).

Borussia brauchte ein paar Minuten um sich von dem Rückschlag zu erholen und übernahm dann wieder die Initiative. Leider ahndete Schiri Biesemann aus Wadrill ein Foul an Kizmaz in der 35. Minute nicht, besonders tragisch bei dem Zweikampf verletzte sich Kizmaz am Arm. Weshalb er schon ein paar Minuten nach Wiederanpfiff verletzt raus musste, für ihn kam Yacine Hedjilen ins Spiel. Vorher gab es allerdings noch den Ausgleich durch eine Flanke von Karaoglan aus dem rechten Halbfeld auf Abdullei, der an der Strafraumgrenze den Ball in die Mitte abnickte wo Krauß nur noch einschieben musste. Das Spiel gestaltete sich jetzt sehr einseitig, Borussia rannte an, ohne die ganz große Konsequenz. Auffallend war Hedjilen der zu Anfang noch etwas zu übermotiviert wirkte, aber seine stäkste Aktion in der 83.Minute hatte, als er Krauß wunderbar auflegte der frei vorm Torwart vergab. Hauenstein dezimierte sich dann kurz vor Schluß noch selbst als Fazlija mit gestreckten Bein in den Mann sprang. Doch die Mannschaft sollte für ihren Einsatz belohnt werden, Forkel schlägt in der 93.Minute einen langen Ball in den Strafraum, wo er mit dem Kopf verlängert wird und Fuhs steht goldrichtig. Der Rest war Jubel pur.

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