Stahlwerk


Drei Punkte, ein Arbeitssieg, weiter gehts…
24. November 2012, 22:01
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Im Vorfeld gab es eigentlich nur eine Diskussion und die drehte sich lediglich um die Höhe des Sieges. Am Ende durfte man sich über einen Arbeitssieg freuen nicht mehr, aber auch nicht weniger. Borussia trat gegenüber der Vorwoche leicht verändert an. Pascal Stelletta kehrte zurück auf seine Stammposition als Spielmacher auf die Zehn und Karaoglan der überragende Mann der letzten Wochen landete überraschend auf der Sechs. Ich hatte es ja schon als Möglichkeit im Vorbericht angedeutet, allerdings genau andersrum. Die Gäste spielten im gewohnt „flachen“ 4-4-2, mit zwei 4er Riegeln am und kurz vorm eigenen Strafraum, Lars Bohm und Daniel Bode sollten vorne für Gefahr sorgen.

Vorallem die erste Viertelstunde machte Wirges das sehr clever. Durch ihre beiden eng gestellten Ketten, gab es kaum Räume oder Passmöglichkeiten für Borussia. Wobei es die „Ferner Elf“ dem Gegner auch sehr leicht machte, zu wenig Bewegung im gesamten Spiel stellte die Wirgeser Abwehr kaum vor Schwierigkeiten. Nach acht Minuten die erste Chance für die Gäste mit einem schönen Pass durch die Schnittstelle schickte Bode, den aktuell besten Wirgeser Stürmer Lars Bohm auf die Reise, der allein vor Torhüter Flauss verzog. Es schien als wäre das, dass Wecksignal für Borussia. Vorallem schnelle Angriffe über Aussen, deckten immer wieder individuelle Schwächen in der Defensive der Gäste auf. Doch die Torquote ist nicht umsonst so schwach, auch gestern wieder wurden beste Chancen zum teil leichtfertig vergeben. So ging es mit einem null zu null zum Pausentee.

Die zweite Hälfte begann weiterhin mit viel Druck auf die Wirgeser Abwehr, die ein ums andere mal mit leichtfertigen Ballverlusten glänzte. Aus solch einem resultierte auch die 1:0 Führung, die nach schöner Vorarbeit von Krauß durch den auch heute wieder sehr lauffreudigen Karaoglan mit einem strammen Schuß vollendet wurde. Überhaupt muß man sagen das Karaoglan seine Position als Sechser sehr offensiv ausfüllte. Er betrieb nicht nur den Spielaufbau, sondern füllte auch Lücken im Zentrum, in dem er sich immer wieder als Anspielstation anbot. Es scheint als würde er unter Dieter Ferner den nächsten Schritt hin zu einem Führungsspieler machen.

Wer jetzt dachte das die Führung das Spiel einfacher gestalten würde sah sich getäuscht. Zwar gab es die Räume, aber die Harmlosigkeit der Wirgeser schien sich etwas auf die Konzentration der Borussen auszuwirken. So wurde vorne ein ums andere Mal die Entscheidung vertagt und hinten schien man sich ebenfalls sehr sicher das da heute nicht mehr viel passiert. So durften alle Beteiligten froh sein das die Wirgeser einfach zu limitiert in ihren Möglichkeiten waren, um den ein oder anderen Konter zu nutzen, die Räume waren erschreckend groß vorhanden. Letztlich durfte Stelletta in der 90. Minute den Sieg auf Vorarbeit von Krauß eintüten, die Erleichterung war allseits zu spüren, der Arbeitssieg eingefahren.

  • In der 90. Minute gab es wohl den Moment des Tages. Tim Cullmann wurde mit Standing Ovations und „Culle“ Rufen zurück auf dem Grün des Ellenfeld begrüßt.
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