Stahlwerk


Amodou Abdullei…
2. Oktober 2012, 07:19
Filed under: All, Artikel

Amodou Abdullei´s Karriere startete nur wenige Kilometer von hier bei der Trierer Eintracht für die er in der damaligen A-Jugendbundesliga gegen den Ball trat. Einige seiner damaligen Mitspieler wird er im Laufe der Oberligarunde wiedertreffen so z.B. Johannes Kühnen oder Markus Schottes die mittlerweile in Salmrohr spielen. Ein weiterer alter Bekannter wird ihm im Ellenfeld zur Seite stehen, denn auch Fabio Fuhs gehörte der damaligen Mannschaft an. Abdullei spielte damals vorallem in der Hinrunde als Stammspieler, in der Rückrunde wurden seine Einsätze (23) weniger und er war zumeist nur noch Einwechselspieler für die letzten Minuten. Eines seiner 3 Tore schoß er im Gastspiel beim SSV Ulm, es sollte auch seine erste Station im Herrenfussball werden. In einem zweiwöchigen Probetraing inclusive Testspielen konnte er den damaligen Ulmer Trainer Marcus Sorg (später SC Freiburg Coach nach Robin Dutt) von sich überzeugen. Doch in Ulm sollte es nicht so laufen wie er es sich vorstellte, immerhin er kam zu 9 Kurzeinsätzen meist in den letzten Minuten oder mal ne Viertelstunde, sein einziges Tor schoß er in seinem einzigsten Einsatz von Beginn an beim Bahlinger SC. In der Winterpause holten die ambitionierten Spatzen weitere Offensivkräfte für den Wiederaufstieg, so das für Abdullei die Chancen auf regelmässige Einsätze sanken. Entsprechend verließ er den SSV wieder, ein Probetraining in Babelsberg konnte den dortigen Trainer nicht überzeugen und so leihte man ihn kurzfristig an den Bayernligisten SG Tannhausen aus, ein etwas undurchsichtiges Kapitel da man dort keine Verwendung für ihn hatte, am Ende spielte er ganze 2 Minuten in der Bayernliga.

Im Sommer kehrte er dann wieder zurück zum SSV der allerdings nach der gewonnen Meisterschaft nun Regionaligist war. Neu Trainer Markus Gisdol setzte natürlich im Abstiegskampf auf erfahrene Kräfte so das Abdullei nur auf ganze 89 Spielminuten in der Saison kam, immerhin zweimal konnte er einnetzen. Seine Spielpraxis fand er bei der Zweiten in der Landesliga, wo er Tore am Fliessband produzierte. Im Sommer war das Kapitel Ulm endgültig erledigt. Es folgten ein paar Probetrainings u.a. durch Kontakte eines nigerianischen Landsmanns beim spanischen Erstligisten FC Getafe und Valladolid. Auch sein Jugendverein Eintracht Trier ließ ihn vorspielen, aber die Vereinssuche blieb erfolglos, so schloß er sich dem unterklassigen BC Aichach an. Im Winter ging die Vereinssuche von neuem los, diesmal spielte er auch beim Wuppertaler SV vor, aber auch daraus sollte nicht werden, so das das Angebot des belgischen Zweitligisten aus Beveren genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Und in Beveren sollte er endlich mal wieder das Vertrauen des Trainers spüren, er machte 11 Partien in der Rückrunde meist von Beginn an, erzielte 3 Tore und 3 Vorlagen. Retten konnte er damit nichts mehr, der notorisch klamme Zweitligist belegte am Ende den vorletzten Platz. Freiwillig trat man nach der Saison den Gang in die dritte Liga an. Für Amodou Abdullei das Zeichen mal wieder den Verein verlassen zu müssen. Mit dem luxemburgischen F91 Dudelange kam der siebte Verein in 3 Jahren, aber auch das Kapitel in Dudelange sollte nicht von Beginn an rund laufen. Ein Kreuzbandriss stoppte ihn erstmal für ein halbes Jahr, die Saison war gelaufen. In seinem zweiten Jahr in Luxemburg war er erneut kein Stammspieler in 10 Spielen kam er auf knapp 200 Minuten und 4 Tore. Die Highlights schlechthin dürfte die Spiele in der Champions League Quali gewesen sein. Im Rückspiel der ersten Runde schaltete man den FC Santa Coloma mit 2:0 aus, beide Tore von Abdullei. In der zweiten Runde dann folgte das Aus gegen den NK Maribor, immerhin konnte Abdullei hier ein Tor auflegen. Zum Ende der Saison trennten sich dann die Wege, Abdullei machte noch ein Probetraining im Sommer in Lodz und unterschrieb nun bei der Borussia.

Ein austrainierter, fleißiger Typ, der Fußball spielen, aber auch mal dazwischen hauen kann“ Fritz Fuchs

Mit seinen 1.93m ist er eine Paradestürmer für Dieter Ferners 4-2-3-1 System, einfach weil er mit seiner Statur und Kopfballstärke in der Lage ist den Ball zu behaupten und zu halten um so seinen Mitspielern Zeit zu geben nachzurücken. Damit dürfte die Offensive in Zukunft schwerer auszurechnen sein, denn auch die beiden Aussen profitieren nun von mehr Flexibilität in ihren Aktionen. Spannend dürfte werden wie Matthias Krauß jetzt in das System passt…

Sein Tor für die Auswahl „Tor des Monats“

ein Tor zu seiner Zeit in Beveren hier

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1 Kommentar so far
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Ich Bitte Herrn Abdullei mich zu kontaktieren, es geht um seine Ex Frau. und es ist dringend. Ich wende mich auch an das Jugendamt. Herr Abdullei ist ein fürsorglicher Vater, ich möchte nur mit ihm reden wegen seiner kleinen Tochter.

Kommentar von J.Dimmich




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