Stahlwerk


der Blick nach vorn…
26. September 2012, 21:14
Filed under: All

Nach dem Sieg gegen Mehring könnte man am Wochenende weitere drei Punkte zu Hause behalten. Dafür gilt es allerdings einen Sieg gegen die Arminia aus Ludwigshafen einzufahren. Das dürfte schwerer sein als mancher auf den ersten Blick glaubt. War Mehring als Aufsteiger noch so eine Muss-man-Nummer, weiß man die Arminia auch in ihrem zweiten Jahr kaum wirklich einzuschätzen. Nach wie vor setzt man auf junge talentierte Spieler aus der Verbandsliga oder von regionalen A-Jugend Regionalligisten. Solch ein Konzept erfordert neben gutem Netzworking, vorallem viel Scoutingarbeit. Dabei kann sich die Trefferquote bei den Neuzugängen wirklich sehen lassen. Zum Beispiel Daniel Eppel den 24jährigen holte man vor der Saison aus der Landesliga. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich von Beginn an als Stammspieler etabliert. Die Rehhäußer Brüder holte man aus der Verbandsliga beide sind ebenfalls Stammspieler. Marvin Klose ebenfalls mit viel Spielzeit gesegnet kam aus der A-Jugend des Ludwigshafener SC. Der Weg der Arminia scheint also weiterhin erfolgsversprechend.

Wie Borussia hat man auch 13 Punkte steht aber dank des besseren Torverhältnisses einen Platz besser da. Nicht nur die Punktausbeute eint beide Mannschaften, beide verloren auch gegen die drei Titelfavoriten aus Zweibrücken, Hauenstein und Pirmasens. Ansonsten holte sich Ludwigshafen auch nur Siege und ein Unentschieden zu Hause gegen Köllerbach. Der große Unterschied das Torverhältniss, 17:13 zeigt die Statistik aus. Doppelt so viele Treffer wie für „Schwarz-Weiss“ oder anders ausgedrückt zwei machen sie im Schnitt, allerdings geht so eine Spielweise auf die Kosten der Defensive. 13 Gegentore nach 8 Spielen ist eben nicht Oberligaspitze. Besonders anfällig für Gegentore sind sie im zwoten Drittel der ersten Halbzeit und in der letzten Viertelstunde. Trainer Thomas Fichtner setzt auf das selbe Spielsystem wie Dieter Ferner, er bevorzugt aber auch auf den Aussen gelernte Stürmer und hat mit Amberger einen 1,87m Mann für ganz vorne. Was in diesem Spielsystem reichlich Sinn macht ist es doch die Aufgabe von Amberger Bälle zu behaupten und zu halten um so die Zeit zu gewinnen die seine Mitspieler brauchen um aufzurücken. Wichtigster Verwerter ist Jens Rehhäußer und auch nicht ausser Acht zu lassen ist Kai Müller.

Die kleine Graphik zeigt übrigens den Saisonverlauf der Borussia. Wie man sieht wird auch dieses Spiel wieder richtungsweisend. Geht es weiter bergauf oder kommt die kleine Serie zum Stop? Fakt ist wohl das Arif Karaoglan ausfällt, dafür kehrt Kapitän Christian Frank zurück ins Team. Daraus ergibt sich das Abdul Kizmaz wieder auf seine Stammposition zurückkehrt. Bleibt die Frage wer für Karaoglan spielen wird. Ljubijankic der zu Saisonbeginn eher die erste Wahl war, scheint etwas an Boden verloren zu haben. Favorit dürfte Mohammed sein der sich gegen Mehring als stark formverbessert zeigte. Auch die Torhüterfrage scheint am Samstag aktuell zu sein. Flauss ist wohl noch immer verletzt, Wiener hingegen wieder einsatzbereit. Persch zeigte am Samstag eine passable Leistung man darf gespannt sein wer das Vertrauen bekommt. Ansonsten gilt es wohl da anzusetzen wo man gegen Mehring aufhörte, schließlich gilt es sich für die Heimschlappe aus der letzten Saison zu revanchieren.

voraussichtliche Aufstellung:  Wiener – Forkel, Becker, Fuhs, Frank – N´Ganvala, Dafi -Mohammed, Stelletta, Kizmaz – Krauß

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