Stahlwerk


Angstgegner Köllerbach…
30. August 2012, 01:51
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Vier Spieltage sind rum und statt einer ungefähren Standortbestimmung ist noch nicht abzusehen wohin die Reise geht in den nächsten Spielen. Zu viel Potenzial der Mannschaft liegt noch brach, über die Ursachen wird seit Tagen fleissig diskutiert. Ob das System, fehlende Kaderstärke, die Verletzungen, die Maßnahmen des Trainers oder die Einstellung, eigentlich alles wird hinterfragt. Die Antworten wird die Saison geben, die nächste Möglichkeit wieder Punkte zu sammeln gibt es am Samstag. Der Gegner allerdings ist wohl das was man allgemein als Angstgegner bezeichnet, auch wenn der Blick auf die Tabelle einen anderen Eindruck macht.

Mit gerade mal einem Punkt steht man auch in Köllerbach wenig zufrieden im unteren Bereich der Tabelle. Für die Verantwortlichen noch kein Beinbruch hat man doch von Beginn an den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Grund sicherlich der personelle Umbruch im Sommer, der scheinbar auch finanziellen Zwängen unterliegt. So verließen gestandene Spieler die Sportfreunde, geholt hat man dafür junge Spieler aus der Region. So kam zum Beispiel Innenverteidiger Carsten Mann aus Friedrichsthal trotz anderer Angebote aus der Oberliga, Edin Begic holte man zurück aus Diefflen, mit Ayman Mozain holte man den Bruder von Sammer Mozain. Und vielleicht kann sich der ein oder andere noch an Demir Mizgin erinnern den holte man zurück aus der Türkei, er spielte vor seinem Ausflug für die Zweite der Borussia. Apropo Bruder, so könnte es am Samstag auch zu einem Bruderduell kommen, denn Abdul Kizmaz´s Bruder Ferhat spielt mittlwerweile auch für die SF Köllerbach. Neuzugang Dominik Groß wurde zuletzt beim Sparkassencup gesichtet und wird somit nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die Saison der Sportfreunde begann eigentlich recht vielversprechend in Pirmasens, wo man mit viel Pech als Verlierer den Platz verließ. Obendrein verletzte sich noch mit Davit Bakhtadze einer der besten Oberligastürmer der letzten Jahre. Was folgten waren eine peinliche Heimniederlage gegen Mehring und eine Vorführung durch den SVN Zweibrücken. Zuletzt kam man immerhin zu einem 2:2 gegen Mechtersheim. Tragisch dabei die Verletzung von Mittelfeldspieler Belhouchat der per Hubschrauber ins nächste Krankenhaus geflogen werden musste. Geschockt davon gaben die Köllerbacher noch die zwei zu null Führung aus der Hand. Nach dem Ausfall von Bakhtadze und Belhouchat bleiben mit den beiden Ex-Borussen Dim Etong und Olivier nur noch zwei Führungskräfte übrig um die unerfahrene Mannschaft zu führen.

Das Torverhältniss spricht eine deutliche Sprache, elf Gegentore in vier Spielen ist schon alarmierend und dabei kann man sich noch bei Torwart Tobias Karrenbauer bedanken der mit einigen großartigen Paraden eine noch deprimierendere Statistik verhinderte. Eine wirkliche Einschätzung der Lage scheint schwierig, zu kurz ist die Saison und zu unterschiedlich waren die Leistungen der beiden Halbzeiten im letzten Spiel. Ein Sieg vorrauszusetzen wäre wohl vermessen, immerhin erzielten die Sportfreunde auch schon fünf Tore, bloß gegen die Defensivspezialisten aus Zweibrücken blieb man ohne eigenen Treffer. Wenn man dann noch an den Kunstrasenplatz in Köllerbach denkt und die verherrende Statistik, dann gilt es mit den Erwartungen auf dem Boden zu bleiben, auch wenn die Tabelle etwas anderes verspricht.

Auf der anderen Seite kann das Ziel nur drei Punkte lauten, wo wenn nicht dort will man sonst die Punkte holen um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen? Womit wir am Ende wieder beim Anfang wären…

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