Stahlwerk


Südwestklassiker in der Vorschau…
23. August 2012, 18:28
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Am Wochenende kommt es wieder zum gewohnten Bild, frühe Aufeinandertreffen zwischen dem FKP und Borussia gehören ja alljährlich zum Spielplan. Wie auch schon im letzten Jahr geben die Westpfäzer ihre Visitenkarte zuerst im Ellenfeld ab. Sportlich betrachtet scheint dabei der FKP als Favorit ins Spiel zu gehen, noch ungeschlagen liegt man in Reichweite zu Platz eins. Doch bekanntlich lässt sich nach drei Spieltagen noch nicht sagen wie die Mannschaften unterwegs sind. Zumal ein Blick auf die Spielberichte der Tribuna Boyz deutlich macht das auch der FKP bisher wenig zufriedenstellend aufgespielt hat. Einem knappen Auftaktsieg gegen das Tabellenschlußlicht Köllerbach folgte eine Woche später ein Pünktchen in Zweibrücken, bevor man mit Glück gegen den TuS aus Mechtersheim gewann. Dabei zeigte sich schon wie gegen Köllerbach das auch die FKP Abwehr momentan alles andere als gefestigt scheint. Aufgrund von Verletzungssorgen stand zuletzt mit Henn sogar ein Stürmer in der Innenverteidigung.

Dennoch der FKP ist nicht zu unterschätzen und sollte eigentlich in dieser Saison zu den Favoriten auf den Titel zählen. Dreh und Angelpunkt des Pirmasenser Spiels ist Patrick Freyer, dazu gesellt sich mit Attila Baum ein Sechser wie ihn Borussia auch brauchen könnte, zweikampfstark und offensiv sehr gefällig mit Tordrang. Und nicht zu vergessen vorne steht sicherlich ein Hajdarovic mit Schaum vorm Mund. Das Spielsystem des FKP ist ein 4-2-3-1, wobei die Offensive das Prunkstück ist, mit Freyer, Reinert, Henn und Hajdarovic ist man überdurchschnittlich gut für die Oberliga besetzt.

Kommen wir zur Borussia…erstaunlich fand ich diese Woche die Aussage von Christian Frank das die Mannschaft das dominantere Team in Pfeddersheim gewesen wäre. Sowohl das Ergebniss als auch die Chancenverteilung spiegelt das nicht wieder. Und vom Ballbesitz sollte man nicht ausgehen, gerade dann wenn man ein Aufbauspiel pflegt das hintenrum erstmal über drei Stationen die Seite wechselt. Überhaupt war die Offensive wieder einmal schnell auszurechnen, da fast jeder Angriff über rechts lief oder von dort eingeleitet wurde. Da dürfte es gut tun das Arif Karaoglan wieder zum Team stößt. Mit Forkel, Karaoglan auf rechts und Frank, Kizmaz auf links wäre vielleicht etwas mehr Abwechslung im Spielaufbau möglich, vorallem was das Tempo betrifft. Vier Offensivspieler ist halt das Minimum was man für ein Angriffsspiel braucht, (macher wie z.B. Ralf Rangnick halten fünf Spieler für notwendig). Sonst fehlt es an allem, was einen Angriff zu einem solchen macht: an Breite (um die Abwehr des Kontrahenten auseinanderzuziehen), an Anspielstationen, und an der Möglichkeit, Überzahlsituationen zu erzeugen. Dies führt zu Verzweiflungsflanken auf den einen zentralen Stürmer, der in der Regel von mehreren Gegenspielern abgedeckt und somit chancenlos ist, mit so einem Ball etwas anzufangen…konnte man in den vergangenen Spielen öfter beobachten. Das heißt wenn einer der vier dann aufgrund eines Leistungstiefs ausfällt wirds für den Rest schwer, umso wichtiger wird dann eine Alternative wie Karaoglan. Vielleicht hat der Erfolg und die Tatsache das man die ersten zwei Tore aus dem Spiel herausgeschossen hat ja eine befreiende Wirkung. Das nötige Sebstvertrauen sollte sich die Mannschaft geholt haben. Ein Sieg vorrauszusetzen wäre deutlich übertrieben, aber sicherlich geht man nicht chancenlos in das Spiel.

meine Aufstellung wäre unter Berücksichtigung des Systems Ferner: Wiener – Forkel, Becker, Fuhs, Frank – N´Ganvala, Dafi – Karaoglan, Mohammed, Kizmaz – Krauß

wobei natürlich zu beachten wäre das Karaoglan nach mehreren Wochen Trainingsrückstand noch nicht fit sein kann für 90 Minuten, für Mohammed wäre auch Stelletta denkbar, diese Variante dürfte wohl Dieter Ferner bevorzugen. 

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